Krebspräventionswoche 2025
Jedes Jahr im September findet die Krebspräventionswoche von Deutscher Krebshilfe, Deutschem Krebsforschungszentrum und Deutscher Krebsgesellschaft statt. Im Fokus der Aktionswoche steht immer ein anderer Lebensstil-Faktor, der das Krebsrisiko beeinflusst.

Laut dem DKFZ, der Deutschen Krebshilfe und der DKG hinkt Deutschland bei der Tabakkontrolle und dem Nichtraucherschutz weit hinterher. Zum Start der Nationalen Krebspräventionswoche 2025 mit dem Schwerpunktthema „Fakten gegen Dampf und Rauch“ fordern die drei Organisationen daher eine konsequente Tabakprävention. Allein im Jahr 2023 starben in Deutschland rund 131.000 Menschen an den gesundheitlichen Folgen des Rauchens. Daten aus dem heute veröffentlichten Tabakatlas 2025 zeigen, dass Krebserkrankungen mit 42 Prozent den größten Anteil an tabakbedingten Todesfällen ausmachen.
Unter dem Motto "Fakten gegen Rauch und Dampf" informieren die Organisationen vom 1. bis 7. September 2025 rund um den Krebsrisikofaktor Rauchen. Alle Informationen gibt es unter www.krebspraeventionswoche.de.
Krebspräventionswoche 2024: Risikofaktor Bewegungsmangel
Bewegung senkt das Krebsrisiko
Schätzungsweise sechs Prozent aller Krebsneuerkrankungen in Deutschland entstehen als Folge von Bewegungsmangel. Insbesondere das Risiko für einige häufige Krebsarten wie Brustkrebs (nach den Wechseljahren) und Darmkrebs kann durch körperliche Aktivität um 20 bis 30 Prozent reduziert werden. Auch für weitere Tumorarten, zum Beispiel Krebserkrankungen des Magens, der Blase und Niere, ist ein positiver Effekt erwiesen. Als positiver Nebeneffekt von körperlicher Aktivität gehen mit ihr in der Regel eine gesündere Lebensweise und ein besseres Körpergefühl einher.
Mehr erfahren zu Bewegung und KrebsKrebspräventionswoche 2023: Risikofaktor Übergewicht
Übergewicht und Krebs
Um gesund zu bleiben und Krebs vorzubeugen ist es wichtig, auf das Körpergewicht zu achten. Ernährung, Bewegung, Motivation: Wir haben viele Tipps, um das Körpergewicht zu halten oder zu reduzieren.
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Krebspräventionswoche 2022: Risikofaktor Alkohol
#ZEROHERO: Ohne Alkohol sinkt dein Krebsrisiko
Die Nationale Krebspräventionswoche 2022 informierte über den Krebsrisikofaktor Alkohol. Denn Alkohol wirkt auf einige Organe nachweislich krebserregend, z. B. auf die Leber, den Darm und die weibliche Brust. Grundsätzlich schadet Alkohol der Gesundheit in jeder Menge. Deswegen gilt: Weniger ist immer besser!
Auf drei alkoholfreien Partys unter dem Motto "#ZEROHERO: Ohne Alkohol sinkt dein Krebsrisiko" haben viele Gäste ganz nüchtern getanzt und gefeiert. Auf der Aktionseite gibt es Partyimpressionnen, die Rezepte der exklusiven Mocktails und ein interaktives Quiz. Darüber hinaus ist der Alkoholatlas Deutschland 2022 erschienen.

Krebspräventionswoche 2021: Impfungen gegen Krebs
Pikst kurz, schützt lang: Mach dich stark gegen Krebs
Im Mittelpunkt der Krebspräventionswoche 2021 standen Impfungen für Kinder, die das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen im Erwachsenenalter senken. Dazu zählen die Hepatits-B-Impfung für Säuglinge sowie die Impfung gegen humane Papillomviren (HPV) für 9- bis 14-jährige Mädchen und Jungen.
Anlässlich der Aktionswoche sind zwei Mitmachstationen in Form riesiger HP-Viren auf Reise durch Deutschland gestartet. Sie informieren interaktiv und kindgerecht über Impfungen, HPV und Krebs.
Darüber hinaus entstand eine Fotoausstellung, die sechs Menschen mit HPV-bedingter Krebserkrankung portraitiert.

Krebspräventionswoche 2020: Ernährung
Krebsrisiko senken mit Messer und Gabel
In der Krebspräventionswoche 2020 drehte sich alles um die Ernährung. Meisterkoch Thomas Kammeier, gastronomischer Leiter des EUREF-Campus Berlin-Schöneberg, hat dafür exklusiv fünf gesunde Rezepte entwickelt – für Kantinen und zum Nachkochen zu Hause.
Rezeptbroschüre, Aktionsposter, Banner, Videos: Alle Materialien sind weiterhin bestellbar:
ZU DEN AKTIONSMATERIALIEN FÜR KANTINEN

Über die Krebspräventionswoche
Prävention hat Potenzial
Jahr für Jahr erkranken etwa 500.000 Menschen in Deutschland neu an Krebs – Tendenz steigend. Experten schätzen, dass rund 40 Prozent aller Krebserkrankungen durch eine gesunde Lebensweise vermieden werden könnten. Mit Erkenntnissen einer verbesserten Präventionsforschung ließe sich dieser Anteil nach Meinung von Experten noch weiter steigern.
Die Nationale Krebspräventionswoche ist eine gemeinsame Initiative der Deutschen Krebshilfe, des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG). Die drei Krebs-Organisationen machen damit auf das große Potenzial der Prävention aufmerksam. Die Vision: Krebs soll gar nicht erst entstehen.

Strategische Partnerschaft mit dem DKFZ
Um ihre Kräfte im Kampf gegen Krebs zu bündeln und das große Potenzial der Prävention weiter auszuschöpfen, sind die Deutsche Krebshilfe und das Deutsche Krebsforschungszentrum eine strategische Partnerschaft eingegangen. Gemeinsam möchten die beiden Organisationen Krebsrisiken erforschen, Lebenswelten gesünder gestalten und Menschen zu einem bewussteren Verhalten motivieren.
Zum Auftakt der Kooperation riefen die Deutsche Krebshilfe und das DKFZ vom 10. bis 13. September 2019 die erste Nationale Krebspräventionswoche unter dem Motto „Prävention ist machbar, Herr Nachbar! Aktiv gegen Krebs“ aus. Die Krebspräventionswoche findet nun jährlich im September statt. Im Fokus steht jedes Jahr ein anderer Lebensstil-Faktor, der das Krebsrisiko beeinflusst. Seit 2021 ist auch die Deutsche Krebsgesellschaft Partner der Nationalen Krebspräventionswoche.
Nationales Krebspräventionszentrum
Das DKFZ und die Deutsche Krebshilfe werden ein Nationales Krebspräventionszentrum in Heidelberg errichten. Hier soll unter einem Dach verstärkt Präventionsforschung gebündelt durchgeführt werden sowie eine Präventionsambulanz und ein Informationszentrum entstehen. Ziel ist es, zielgruppengerechte Präventionsprogramme für den bundesweiten Einsatz zu entwickeln. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Projekt mit 25 Millionen Euro.
Nationale Dekade gegen Krebs
Die strategische Partnerschaft ist ein Beitrag der Deutschen Krebshilfe und des DKFZ zur Nationalen Dekade gegen Krebs, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Januar 2019 ausgerufen hat.



