Geschäftsbericht 2024

Unser Einsatz gegen den Krebs

2024 verzeichnete die Deutsche Krebshilfe rund 181 Millionen Euro an Einnahmen. 87 Millionen Euro erhielt die Stiftung aus Nachlässen. Durch rund 365.000 Einzelspenden von Privatpersonen, Unternehmen oder auch Stiftungen kamen fast 57 Millionen Euro zusammen.

Mit den Spenden aus der Bevölkerung und den Erlösen aus Erbschaften und Vermächtnissen konnte die Deutsche Krebshilfe insgesamt 164 neue Projekte fördern und zahlreiche Initiativen im Kampf gegen den Krebs auf den Weg bringen.

Im Interview zieht der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krebshilfe Dr. Franz Kohlhuber Resümee zum Geschäftsjahr 2024:

Der Vorstandsvorsitzende im Gespräch

Unser Einsatz gegen den Krebs Geschäftsbericht 2024

Die Deutsche Krebshilfe ist der wichtigste private Geldgeber auf dem Gebiet der Krebsforschung in Deutschland. Im Geschäftsjahr 2024 hat sie Fördermittel in Höhe von 61 Millionen Euro für die Grundlagenforschung, die klinische Krebsforschung und die Versorgungsforschung bereitgestellt.

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Das Jahresergebnis 2024 versetzt uns in die Lage, weitere Versorgungslücken zu schließen und allen an Krebs erkrankten Menschen in unserem Land eine bestmögliche Versorgung zu ermöglichen.

Dr. Franz Kohlhuber

Vorstandsvorsitzender

Vorstandsvorsitzender

Highlights aus dem Geschäftsbericht

Neues aus der Forschung

Bessere Krebsnachsorge
Dank der Fortschritte in Diagnose und Therapie überleben immer mehr Menschen ihre Krebserkrankung. Damit steigt auch die Zahl der Langzeitüberlebenden – Menschen, deren Krebserkrankung länger als fünf Jahre zurückliegt. Zurzeit leben in Deutschland etwa 3,5 Millionen Krebs-Langzeitüberlebende. Von ihnen leidet schätzungsweise die Hälfte an Spätfolgen der Erkrankung oder Therapie. Mit einem neuen Förderschwerpunktprogramm will die Deutsche Krebshilfe die Versorgung der Betroffenen verbessern.

„Wir wollen zentrale Fragen beantworten“
Nach der Förderung als Max-Eder-Nachwuchswissenschaftlerin der Deutschen Krebshilfe kann die gebürtige Tübingerin Dr. Maike Buchner nun den nächsten Schritt ihrer wissenschaftlichen Laufbahn angehen. Ihre von der Deutschen Krebshilfe geförderte Stiftungsprofessur ermöglicht es ihr und ihrem Team in den nächsten fünf Jahren, neue Wege in der Behandlung einer besonders gefährlichen Ausprägung der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) zu gehen: Die sogenannte Richter-Transformation ist äußerst aggressiv und verschlechtert die Heilungsaussichten deutlich. Im folgenden Interview erklärt die Wissenschaftlerin ihr Forschungsfeld.