Geschäftsbericht 2025

Unser Einsatz gegen den Krebs

2025 verzeichnete die Deutsche Krebshilfe rund 171 Millionen Euro an Einnahmen. 93 Millionen Euro erhielt die Stiftung aus Nachlässen. Durch rund 347.000 Einzelspenden von Privatpersonen, Unternehmen oder auch Stiftungen kamen fast 38 Millionen Euro zusammen.

Mit den Spenden aus der Bevölkerung und den Erlösen aus Erbschaften und Vermächtnissen konnte die Deutsche Krebshilfe insgesamt 188 neue Projekte fördern und zahlreiche Initiativen im Kampf gegen den Krebs auf den Weg bringen.

Im Interview zieht der Vorstand der Deutschen Krebshilfe Resümee zum Geschäftsjahr 2025:

Der Vorstand im Gespräch

Unser Einsatz gegen den Krebs Geschäftsbericht 2025

Die Deutsche Krebshilfe ist der wichtigste private Geldgeber auf dem Gebiet der Krebsforschung in Deutschland. Im Geschäftsjahr 2025 hat sie Fördermittel in Höhe von 47 Millionen Euro für die Grundlagenforschung, die klinische Krebsforschung und die Versorgungsforschung bereitgestellt.

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Highlights aus dem Geschäftsbericht

Neues aus der Forschung

Wenn Worte wirken
In der Onkologie spielt Kommunikation eine entscheidende Rolle. Sie prägt, wie Betroffene ihre Erkrankung begreifen, Entscheidungen treffen und ihren Alltag bewältigen. Gleichzeitig ist diese anspruchsvolle Form der Gesprächsführung in der ärztlichen Aus- und Weiterbildung bislang oft nur am Rand, zu spät oder ohne klare Struktur verankert. Mit dem Programm TrainKommOnko will die Deutsche Krebshilfe diese Lücke schließen – gemeinsam mit dem Institut für Kommunikations- und Prüfungsforschung unter der Leitung von Professorin Jana Jünger.

Mit vereinter Kraft gegen tödliche Tumoren
Obwohl nur rund vier Prozent aller Krebsneuerkrankungen die Bauchspeicheldrüse betreffen, ist diese Tumorentität die vierthäufigste Krebstodesursache in Deutschland. 
In der Vergangenheit konnten Forschende bereits einige vielversprechende Angriffspunkte für Medikamente auf Pankreastumorzellen identifizieren. Doch die Umgebung des Tumors stellt eine Herausforderung für die Therapie dar: Eine dichte Gewebebarriere – auch Stroma genannt – verhindert, dass Wirkstoffe aus Chemo- oder Immuntherapien die Krebszellen erreichen können. Ein Forschungsteam aus Bonn will nun kleine, künstliche Proteine entwickeln, die durch das dichte Stroma zum Tumor wandern können.