Von der Fettleber zum Leberkrebs

In Göttingen untersuchen Forscher die Vorgänge in der Zelle, die dazu führen, dass aus einer Fettleberhepatitis Krebs entsteht.

Projekt-Titel

Mechanismen und therapeutisches Potenzial des Ca2+-Release-Activated (CRAC) Channel-NFATc1-Pathways in der nicht-alkoholischen Fettleber (NAFLD)-Karzinogenese

Worum geht es?

Eine ungesunde Ernährung und Übergewicht gehören zu den häufigsten Ursachen der Fettleberhepatitis, einer durch Fetteinlagerungen entstehenden Entzündung der Leber. Bleibt diese unbehandelt, so kann sich daraus ein hepatozelluläres Karzinom, also Leberkrebs, entwickeln. Eine Forschergruppe in Göttingen will nun herausfinden, welche Mechanismen entscheidend sind für die Weiterentwicklung zur Krebserkrankung. Im Fokus steht dabei ein Signalweg, der von zellulärem Stress, ausgelöst durch die Leberentzündung, aktiviert wird. Er bietet ein mögliches Ziel für präventive Strategien gegen Leberkrebs: Wird der Signalweg gehemmt, könnte das Voranschreiten der Hepatitis zum Krebs unterbunden werden.

Förderzeitraum

2022 - 2025

Fördersumme

488.960 €

Projektleitung

Professor Dr. Volker Ellenrieder

Standort

Universitätsmedizin Göttingen