Onkologische Versorgung von Menschen mit Migrationshintergrund

Für die Deutsche Krebshilfe ist es wichtig, dass auch Menschen mit Migrationshintergrund im Falle einer Krebserkrankung einen niedrigschwelligen Zugang zu einer umfassenden onkologischen Versorgung erhalten.

Förderungsschwerpunktprogramm 'Onkologische Versorgung von Menschen mit Migrationshintergrund'

Gesundheitlichen Herausforderungen sind vielseitig

Ein Viertel der in Deutschland lebenden Menschen weist einen Migrationshintergrund auf. Dieser Personenkreis stellt eine in sich heterogene Gruppe mit unterschiedlichen Gesundheitsressourcen und -risiken dar. Die Sterblichkeit von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund unterscheidet sich, wobei das epidemiologische Wissen hierüber noch begrenzt ist. 

Die gesundheitlichen Herausforderungen sind für Menschen mit Migrationshintergrund vielseitig. Sie finden sich beispielsweise öfter weniger gut in den Versorgungsstrukturen des deutschen Gesundheitssystems zurecht und haben durch Sprachbarrieren häufiger Verständigungsschwierigkeiten. Die Bedürfnisse/Bedarfe von Menschen mit Migrationshintergrund werden in diesem Zusammenhang noch zu selten berücksichtigt, beispielsweise bei der Erstellung und Bereitstellung von Gesundheitsinformationen. 

Die Deutsche Krebshilfe möchte zur Gesamtproblematik und offenen Fragen einen Beitrag leisten und hat die Einrichtung eines Förderungsschwerpunktprogrammes 'Onkologische Versorgung von Menschen mit Migrationshintergrund' beschlossen. 

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