Rauchen und Krebs

Die Deutsche Krebshilfe motiviert die Bevölkerung im Rahmen von Aufklärungskampagnen mit dem Rauchen aufzuhören oder erst gar nicht damit anzufangen.

(Passiv-) Rauchen ist tödlich

  • Jedes Jahr sterben in Deutschland immer noch rund 121.000 Menschen an den Folgen des Rauchens (Tabakatlas Deutschland 2015).
  • Jeder vierte Erwachsene in Deutschland raucht - etwa jeder dritte Mann und jede fünfte Frau.
  • Etwa 12 Prozent der 11-bis 17-jährigen Kinder und Jugendliche rauchen.
  • Tabakkonsum ist verantwortlich für etwa ein Drittel aller Krebs-Neuerkrankungen.
  • Über 90 Prozent aller Lungenkrebs-Fälle sind durch das Rauchen verursacht.
  • Auch die Betroffenen von Rachen- oder Kehlkopfkrebs sind überwiegend Raucher.
  • Pro Jahr erliegen 3.300 Nichtraucher in Deutschland den Erkrankungen, die durch das Passivrauchen hervorgerufen werden.

Mit aller Kraft gegen das Rauchen

Die negativen Folgen von Rauchen stehen auch im Fokus der Kampagne „Mit aller Kraft gegen das Rauchen“. Prominenter Botschafter ist Benedikt Höwedes, Fußballnationalspieler und Kapitän von Schalke 04. 

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Aktionsbündnis Nichtrauchen

Aktionsbündnis Nichtrauchen e.V.

Die Deutsche Krebshilfe ist Mitglied im Aktionsbündnis Nichtrauchen e.V. (ABNR), einem Zusammenschluss von elf namhaften Gesundheits- organisationen. Das ABNR wurde mit dem Ziel gegründet, auf politischer Ebene Maßnahmen anzuregen, um die Gefahren durch Tabakkonsum einzudämmen.

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Welt-Nichtrauchertag

Außerdem beteiligt sich das ABNR an den deutschen Aktivitäten zum Welt-Nichtrauchertag, der jährlich am 31. Mai von der WHO ausgerufen wird.

Im letzten Jahr hieß das von der Deutschen Krebshilfe und dem Aktionsbündnis Nichtrauchen ausgegebene Motto:

Kein Platz für giftige Botschaften:

Stoppt Tabakwerbung jetzt!

Das ABNR forderte zum Weltnichtrauchertag 2016 die Mitglieder des Deutschen Bundestages auf, ein Außenwerbeverbot für Tabakprodukte umzusetzen. Denn Tabakwerbung wirkt – sie verführt nachgewiesenermaßen Jugendliche zum Rauchen, normalisiert das Rauchen und erschwert Raucherinnen und Rauchern, mit dem Rauchen aufzuhören. Ein umfassendes Verbot von Tabakwerbung hingegen kann dazu beitragen, den Anteil der Raucherinnen und Raucher in Bevölkerung zu senken.

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Rauchfrei-Siegel

Nach wie vor gibt es in Deutschland eine Vielzahl von TV- und Filmproduktionen, in denen die Darsteller rauchen. Insbesondere Kinder und Jugendliche werden zum Nachahmen verführt: Schauspieler sind zum einen attraktive Rollenmodelle, die imitiert werden. Zum anderen wird durch das Rauchen in Film und Fernsehen vermittelt, dass Tabakkonsum in der Gesellschaft weit verbreitet und akzeptiert ist.

Die Deutsche Krebshilfe und das AKTIONSBÜNDNIS NICHTRAUCHEN zeichnen seit 2003 Film- und Fernsehproduktionen mit dem „Rauchfrei-Siegel“ aus, die bewusst auf rauchende Charaktere verzichten und sich somit aktiv für eine rauchfreie Gesellschaft einsetzen. 

Ausgezeichnete Filme – 2003 bis heute

2015: Die Rosenheim-Cops – Serie (ZDF)

2011: In aller Freundschaft – Serie (ARD/MDR)

2010: Die Pfefferkörner – Kinder- und Jugendserie (ARD)

2009: Schloss Einstein – Serie (KI.KA von ARD und ZDF)

2008: Unter uns – Serie (RTL)

2007: Sturm der Liebe – Telenovela (ARD)

2006: Wilsberg – Serie (ZDF) und

          Charlotte und ihre Männer (NDR)

2005: SOKO Leipzig – Serie (ZDF)

2004: Marienhof – täglich (ARD)

2003: Gute Zeiten, Schlechte Zeiten – täglich (RTL)

Rauchen in Filmen

Rauchfrei macht Schule

Für rauchfreie Schulklassen

Die Deutsche Krebshilfe unterstützt finanziell den bundesweite Wettbewerb zum Nichtrauchen in Schulklassen „Be Smart – Don’t Start“.

Der Nichtraucher-Wettbewerb hat folgende Ziele:

• Das Thema „Nichtrauchen” in die Schulen zu bringen und attraktiv für Schülerinnen und Schüler zu machen
• den Einstiegs in das Rauchen bei nichtrauchenden Schülerinnen und Schülern verzögern bzw. verhindern
• bei den Schülerinnen und Schülern, die bereits mit dem Rauchen experimentieren, den Zigarettenkonsum einzustellen, so dass sie nicht zu regelmäßigen Rauchern werden
• begleitende, gesundheitsfördernde Maßnahmen in der Klasse durchführen

Aktuell läuft der Wettbewerb für das Schuljahr 2016/2017.

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