Ernährung und Krebs

Jeder Mensch kann sein Risiko, an Krebs zu erkranken, durch eine vollwertige Ernährung, ausreichend Bewegung und einen geringen Alkoholkonsum senken.

Gesunden Appetit!

Ernährung kann die Entwicklung eines Tumors unterstützen oder hemmen.
So können sich beispielsweise beim Grillen - wenn das Fleisch zu stark erhitzt wird - Substanzen bilden, die das Krebsrisiko langfristig erhöhen. Andere Stoffe - zum Beispiel sekundäre Pflanzenstoffe in Obst und Gemüse - können dieses Wachstum hemmen. Drittes "Standbein" ist das Körpergewicht, das im Bereich des Normalgewichts liegen sollte.

Alkohol und Krebs

Durstlöscher, Entspannungshilfe, Seelentröster – Die Liste der Eigenschaften, die alkoholischen Getränken zugeschrieben werden, ist lang. Nüchtern betrachtet ist Alkohol allerdings ein Zellgift und eine Droge, ein legales und gesellschaftlich akzeptiertes Suchtmittel.

Etwa 9,5 Millionen Menschen im Alter zwischen 18 und 69 Jahren trinken hierzulande Alkohol in riskanter Menge, etwa 1,8 Millionen davon sind alkoholabhängig. Insbesondere Männer trinken nicht nur mehr Alkohol als Frauen, sie haben auch einen häufigeren Rauschkonsum.

Jährlich sterben in Deutschland etwa 74.000 Menschen an den Folgen von Alkoholmissbrauch. Alkohol ist ein Zellgift. Es schädigt Leber, Herz, Nervensystem und die Muskulatur. Wer regelmäßig Alkohol trinkt, erhöht zudem sein Risiko, an Krebs zu erkranken. Dies gilt insbesondere für Mund-, Rachen-, Kehlkopf-, Speiseröhren-, Brust-, Magen-, Darm- und Leberkrebs.

1,8

Millionen sind abhängig

Ratgeber Eine riskante Partnerschaft

Dieser Ratgeber wendet sich insbesondere an Männer über 30. Bei ihnen haben sich oft riskante Gewohnheiten entwickelt, die viele gar nicht bewusst wahr nehmen. Die Broschüre möchte ein Risikobewusstsein wecken, um zu einem bewussteren Umgang mit Alkohol und zu einem geringeren Konsum zu ermutigen.

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