Über das Projekt

Spaß an Sport und Bewegung

Im Rahmen des Projekts „Bewegung gegen Krebs“ machen die Deutsche Krebshilfe, der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Deutsche Sporthochschule Köln (DSHS) auf die wichtige Bedeutung von „Sport und Bewegung“ in der Krebsprävention aufmerksam. Spaß an Sport und Bewegung vermitteln sowie einfache Tipps und Hilfen für die ersten Schritte zu mehr Bewegung zu geben, ist das gemeinsame Ziel.

Auch in Therapie und Nachsorge kann sportliche Aktivität eine wichtige Rolle spielen.

Partner

Deutsche Krebshilfe

Jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa 500.000 Menschen, davon 1.800 Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren, neu an Krebs. Den Betroffenen und ihren Angehörigen zu helfen, ist das wichtigste Anliegen der Deutschen Krebshilfe.

Nach dem Motto „Helfen. Forschen. Informieren.“ fördert die Organisation seit 1974 Projekte zur Verbesserung der Prävention, Früherkennung, Diagnose, Therapie, medizinischen Nachsorge und psychosozialen Versorgung einschließlich der Krebs-Selbsthilfe. Die Deutsche Krebshilfe informiert die Bevölkerung über das Thema Krebs und die Möglichkeiten, Krebs zu vermeiden (Prävention) und früh zu erkennen. Sie versteht sich als Anwalt der Krebspatienten und setzt sich auf allen Ebenen der Medizin und der Gesundheitspolitik dafür ein, dass krebskranke Menschen in Deutschland optimal versorgt werden. Zusammen mit ihrer Tochterorganisation, der Dr. Mildred Scheel Stiftung für Krebsforschung, fördert sie zahlreiche innovative Forschungsprojekte mit dem Ziel, neue Therapien und Diagnoseverfahren gegen Krebs zu entwickeln. Die Deutsche Krebshilfe finanziert ihre Aktivitäten ausschließlich aus freiwilligen Zuwendungen der Bevölkerung und erhält keine öffentlichen Mittel.

Deutscher Olympischer Sportbund

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), die regierungsunabhängige Dachorganisation des deutschen Sports, wurde am 20. Mai 2006 gegründet durch Zusammenschluss des Deutschen Sportbundes und des Nationalen Olympischen Komitees für Deutschland. Der DOSB steht für Leistung, Gesundheit, Lebensfreude und Wertevermittlung. 27,5 Millionen Menschen in über 91.000 Sportvereinen sind Mitglieder. Er ist die größte Bürgerbewegung Deutschlands. Mitgliedsorganisationen des DOSB sind 16 Landessportbünde, 63 Spitzenverbände sowie 20 Sportverbände mit besonderen Aufgaben. Der DOSB setzt sich dafür ein, dass Menschen in einer gesunden Umwelt sportlich und umweltverträglich aktiv sind und unterstützt die Zusammenführung aller Gruppen der Gesellschaft. Der DOSB unterstützt und fördert das Ehrenamt. Mehr als 8,6 Millionen Freiwillige und ehrenamtlich Tätige sind für die Turn- und Sportvereine im Einsatz. Rund 450 Millionen Übungsstunden werden jährlich geleistet.

Website des Deutschen Olympischen Sportbundes

Deutsche Sporthochschule Köln

Qualifizierte Ausbildung und internationale Forschung, dafür steht die Deutsche Sporthochschule Köln - die einzige Sportuniversität in Deutschland mit aktuell ca. 5.300 Studierenden aus 62 Ländern. Als europäisch ausgerichtete Universität mit modernen Bachelor-/Master-Studiengängen, Lehrerausbildung sowie weltweit anerkannter Forschung hat sie der Sportwissenschaft stets Impulse gegeben und sie nachhaltig beeinflusst. An 20 wissenschaftlichen Instituten wird geforscht und gelehrt – von erziehungs-, geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern bis hin zu medizinisch-naturwissenschaftlichen Disziplinen.

Website der Deutschen Sporthochschule Köln

Weitere Partner

Landessportbund Hessen e.V.

Gemeinsam mit dem Landessportbund Hessen startete Anfang 2018 das Teilprojekt „Bewegt bleiben – Rehabilitations-, Präventions- und Breitensport für (ehemalige) Krebspatienten“.

Der Landessportbund Hessen (lsbh) ist die Vereinigung aller hessischen Sportvereine und -verbände mit ca. 2,1 Mio. Mitgliedern. Er vertritt als Dachorganisation der etwa 7.700 Sportvereine, die ein flächendeckendes Sportangebot garantieren, die Interessen des Sports in Hessen. Sportliche, gesellschafts- und bildungspolitische Kompetenz, Innovationskraft, Qualität und ehrenamtliches Engagement von 192.000 Menschen sichern die Stärken des lsbh.

Website des Landessportbunds Hessen e.V.

Deutscher Behindertensportverband e.V.

Gemeinsam mit dem Deutschen Behindertensportverband startete Anfang 2018 das Teilprojekt „Qualifizierungsmöglichkeiten Rehabilitationssport in der Onkologie“.

Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) e.V. ist im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) der Spitzenverband für den Leistungs-, Breiten-, Präventions- und Rehabilitationssport von Menschen mit Behinderung und Nationales Paralympisches Komitee für Deutschland. Mit seinen 17 Landes- und 2 Fachverbänden sowie rund 6.300 Vereinen und rund 577.000 Mitgliedern gehört der DBS zu den weltweit größten Sportverbänden für Menschen mit Behinderung.

Der DBS verfolgt den Zweck, den Sport von Menschen mit Behinderung als Mittel der Prävention und Rehabilitation sowie der Inklusion zu fördern und einzusetzen. Zudem möchte er jedem Menschen mit oder mit drohender Behinderung sowie Menschen mit chronischer Erkrankung die Teilnahme am Sport, insbesondere im Prozess der Rehabilitation sowie unter dem Aspekt der medizinisch begleiteten Gesundheitsförderung und Teilhabe ermöglichen.

Website des Deutschen Behindertensportverbandes e.V.

Teilprojekte im Gesundheitssport

Kurzbeschreibung Projekt „Qualifizierungsmöglichkeiten Rehabilitationssport in der Onkologie“
In diesem Teilprojekt 1, das vom Deutschen Behindertensportverband (DBS) übernommen wird, hat das Ziel einheitliche Inhalte für die Qualifizierungsmaßnahmen von Übungsleiter/-innen im Rehabilitationssport in der Onkologie zu erarbeiten. Dies erfolgt zum einen um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Zielgruppe gerecht zu werden, zum anderen, um die neuen Erkenntnisse aus der Bildung und Lehre sowie der Wissenschaft in die Qualifizierungsmaßnahmen einfließen zu lassen. Ein weiteres Ziel ist es, bestehende Angebote im Rehabilitationssport für Menschen mit Krebserkrankungen auszuweiten und neue Angebote zu schaffen. Im Vordergrund steht die Erstellung einheitlicher Lehr- und Lernmaterialien nach modernen Lern- und Lehrmethoden. Hierdurch soll eine Standardisierung und damit verbunden eine Steigerung der Qualität in den Lehrgangsmaßnahmen erreicht werden. Diese Materialien werden im Rahmen von Modelllehrgängen und einer Multiplikatorenschulung erprobt und evaluiert, um sie langfristig in die Aus- und Fortbildung zu implementieren.

Kurzbeschreibung Projekt „Bewegt bleiben– Rehabilitations-, Präventions- und Breitensport für (ehemalige) Krebspatienten/innen“
In diesem Teilprojekt 2 stehen (ehemalige) Krebspatienten/innen während der Übergangsphase von der Rehabilitationsklinik zu einem bewegungsfreundlichen Alltag im Mittelpunkt. Ziel ist es, Informations- und Versorgungslücken zwischen Rehabilitationskliniken und Sportvereinen zu schließen, um den Zugang zu den Gesundheitssportangeboten der hessischen Vereine zu erleichtern. Von der positiven Wirkung des Sports auf Therapiespätfolgen profitieren ehemalige Krebspatienten/innen auch dank der vielfältigen Rehabilitations- und Präventionsangebote der Vereine. Zudem lässt sich in diesem Zusammenhang auf die Prävention von Folgeerkrankungen verweisen.
Gemeinsam mit seinen Partnern – dem Hessischen Behinderten- und Rehabilita-tions-Sportverband (HBRS) und dem Hessischen Turnverband (HTV) – will der Landessportbund Hessen Vereine dabei unterstützen, ihr gesundheitssportli-ches Profil noch stärker herauszustellen und gegenüber Ärzten, Kliniken und Patienten transparent zu machen. Wie das Zusammenspiel aller Akteure dabei in optimaler Weise erfolgen kann, wird in zwei Modellkommunen beispielhaft umgesetzt. Dabei werden die bestehenden Netzwerke zwischen Sportvereinen, Ärzten, Rehabilitationszentren und anderen Akteuren weiter ausgebaut, um die vorhandenen Strukturen weiterzuentwickeln und zu stärken.

Botschafter

Ansprechpartner

Melinda Strätz

Referentin „Bewegung gegen Krebs“, DOSB

Telefon: 069/6700-460

Winfried Schüller

Referent Sport-PR/Primärprävention, Deutsche Krebshilfe

Telefon: 0228/72990-280

Christopher Böttner

Referent „Bewegung gegen Krebs“, DOSB

Telefon: 069/6700-325

Gemeinsam können wir viel erreichen!