Tun Sie etwas für sich!

An Krebs erkrankt nicht nur der Körper, auch die Seele kann aus dem Gleichgewicht geraten. Deshalb spielt die seelische Begleitung Betroffener eine wichtige Rolle. Bewegung und eine ausgewogene Ernährung können ebenfalls zur seelischen Balance beitragen.

Sich selbst Gutes tun

Wenn bei einem Auto die Bremsen kaputt sind, lassen sich diese in der Werkstatt reparieren, und alles ist wieder in Ordnung. Ist der Mensch krank, ist es mit der „Reparatur“ allein, vor allem bei einer schweren Krankheit wie Krebs, meist nicht getan.

„Sie haben Prostatakrebs.“ Diese Mitteilung verändert schlagartig das Leben der Betroffenen, löst Unsicherheit und Ängste aus: Angst vor der Behandlung und ihren Nebenwirkungen, vor Schmerzen, vor dem Tod, Angst um die Familie. Damit offen umzugehen, ist wichtig. Mit erfahrenen Seelsorgern, Psychotherapeuten oder einem Psychoonkologen zu sprechen, kann für Erkrankte hilfreich sein. Vielen fällt es leichter, einem „Fremden“ alle Sorgen und Nöte zu schildern und dem Rat eines Menschen zu vertrauen, der die Probleme Krebsbetroffener aus seiner Arbeit kennt.

Die Behandlung einer Krebserkrankung kann sehr anstrengend und kräftezehrend sein. Deshalb ist es wichtig, dass die Betroffenen „auftanken“ und ihrem Körper Gutes tun. Eine gesunde Lebensweise hilft dabei: zum Beispiel durch eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und frische Luft. Inzwischen ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass Bewegung und Sport den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.

Krebs-Selbsthilfegruppen

Nach belastenden Behandlungen haben einige Patienten vor allem einen Wunsch: Sie möchten sich zurückziehen, ihre Ruhe haben und sich von den Strapazen erholen. Dauerhafte Erschöpfung („Fatigue”), vorübergehende oder bleibende körperliche Spuren können den Betroffenen zusätzlich belasten. Manche Kranke sind auch ängstlich oder niedergeschlagen.

Wenn solche Gemütslagen den Alltag allerdings zu lange bestimmen, wird der Weg zurück ins „normale Leben“ immer schwerer. Deshalb empfehlen wir, möglichst frühzeitig wieder am öffentlichen Leben, an Familienaktivitäten oder Festen teilzunehmen. Auch eine Krebs-Selbsthilfegruppe kann für viele Patienten eine große Unterstützung sein.

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DIE BLAUEN RATGEBER Prostatakrebs

Besteht bei Ihnen der Verdacht, dass Sie an Prostatakrebs erkrankt sind, möchten wir Sie im medizinischen Teil ausführlich darüber informieren, was Sie bei der Diagnostik erwartet, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt und wie die Nachsorge aussieht. Abschließend informieren wir Sie über konkrete Hilfsangebote durch die Deutsche Krebshilfe.

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Patientenleitlinie Prostatakrebs – Lokal begrenztes Karzinom

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Patientenleitlinie Prostatakrebs – Fortgeschrittenes Stadium

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