Wie entsteht Brustkrebs?

Warum Brustkrebs entsteht, darüber herrscht noch weitgehend Ungewissheit. Klar ist allerdings, dass ein entscheidender Schritt bei der Entwicklung jedes bösartigen Tumors die Veränderung des Erbgutes einer einzigen Zelle ist.

Erkrankungsrisiken

Diese Veränderung führt dazu, dass diese Zelle ihre natürliche Teilungshemmung verliert: Sie kann sich dann ungehindert vermehren, bis schließlich viele Millionen Zellen eine Geschwulst bilden.

Die Veränderung des Erbgutes der Zelle kann auf unterschiedliche Weise entstehen. Wissenschaftliche Untersuchungen haben bereits eine Reihe von Faktoren herausgefunden, die das Risiko erhöhen, an Brustkrebs zu erkranken. Besonders im Blickpunkt ist zum Beispiel das weibliche Geschlechtshormon Östrogen, das für das Entstehen von Brustkrebs mit verantwortlich ist.

Risikofaktoren

  • Übergewicht und zu wenig Bewegung; vor allem Fettgewebe im Bauchbereich erhöht den Insulinspiegel, der wiederum den Östrogenspiegel ansteigen lässt
  • Alkohol an sich ist ein Risikofaktor, wirkt darüber hinaus aber auch auf den Östrogenhaushalt
  • Rauchen
  • Kinderlosigkeit oder späte Geburt des ersten Kindes
  • früh einsetzende Menstruation
  • spät einsetzende Menopause
  • familiäre Vorbelastung
  • abgeschlossene oder laufende Hormonersatztherapie


Zu Beginn einer Brustkrebserkrankung sind die Beschwerden so allgemein und uncharakteristisch, dass sie auch eine ganz andere Ursache haben können. Deshalb ist es wichtig, bei bestimmten Symptomen frühzeitig zum Arzt gehen. Er kann untersuchen, woran es liegt – und die nächsten Schritte einleiten.

Übrigens: Auch Männer können an Brustkrebs erkranken. Besonders gefährdet sind Männer aus familiär vorbelasteten Familien. Im Vergleich zu der Zahl der betroffenen Frauen sind die Erkrankungszahlen zwar sehr gering, aber nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts erkranken jährlich etwa 600 Männer neu daran.

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