BAUCHSPEICHELDRÜSENKREBS (PANKREASKARZINOM)

An Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom) erkranken nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts jedes Jahr in Deutschland etwa 19.000 Menschen. Die Ursachen für Pankreaskrebs sind bisher unbekannt, allerdings gibt es verschiedene Faktoren, die das Erkrankungsrisiko erhöhen können.

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Aufbau der Bauchspeicheldrüse

Alles, was ein Mensch isst und trinkt, muss verdaut und für den Energie- und Stoffwechselhaushalt „ausgebeutet” werden. Diese lebenswichtigen Aufgaben übernimmt zu einem erheblichen Teil die Bauchspeicheldrüse. Wie funktioniert dieses Organ? Wie ist es aufgebaut?

Die Bauchspeicheldrüse liegt im mittleren Bereich der oberen Bauchhöhle, zwischen Milz und Leber in einer C-förmigen Schleife des Zwölffingerdarms. Ihre Vorderfläche ist mit Bauchfell überzogen, die Hinterfläche mit der hinteren Bauchwand verwachsen. Die Drüse ist zirka 15 bis 20 Zentimeter lang und wiegt 60 bis 80 Gramm. Sie lässt sich in drei Abschnitte unterteilen: in den Kopf, der sich in die Biegung der Zwölffingerdarmschlinge schmiegt, in den Körper, der die Wirbelsäule und die Hauptschlagader überquert, und in den Schwanz, der sich bis zur Milz erstreckt.

Funktion der Bauchspeicheldrüse

Die Bauchspeicheldrüse ist in zweierlei Hinsicht ein lebenswichtiges Organ. Ihr Gewebe besteht aus einem sogenannten exokrinen und einem endokrinen Anteil.

In ihrem exokrinen Teil produziert sie täglich zirka 1,5 Liter Pankreassaft, der über das Gangsystem der Bauchspeicheldrüse in den Zwölffingerdarm abgegeben wird. Dieser enthält verschiedene Verdauungsenzyme, die notwendig sind, um die einzelnen Nahrungsbestandteile aufzuschließen. Besonders wichtig sind dabei die Enzyme Amylase (für die Verdauung der Kohlenhydrate) und Lipase (für die Verdauung der Fette). Des Weiteren produziert die Bauchspeicheldrüse Proteasen, die Eiweiße spalten und für deren Verdauung wichtig sind.

Im endokrinen Teil produziert die Bauchspeicheldrüse in besonderen Zellen, den sogenannten Pankreasinseln, die Hormone Insulin und Glukagon. Sie kontrollieren den Blutzuckerspiegel. Insulin ist auch für den Stoffwechsel der Fette und Proteine lebenswichtig.

Hinweis: Fällt die eine oder die andere dieser beiden Funktionen der Bauchspeicheldrüse aus, ist dies unbehandelt auf Dauer lebensbedrohlich.

Produziert die Bauchspeicheldrüse zu wenig Insulin, steigt der Zuckergehalt im Blut an. Diese Unterfunktion und deren Folgen werden als Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) bezeichnet.

Funktioniert der exokrine Anteil der Bauchspeicheldrüse falsch oder gar nicht, kann die Nahrung nicht mehr richtig verdaut und aufgenommen werden. Die Folgen: Der Erkrankte nimmt ab, der Organismus zehrt aus.

Die soeben beschriebenen Funktionen der Bauchspeicheldrüse kann man prüfen. So gibt zum Beispiel die Bestimmung des Stuhlfetts oder die Bestimmung von eiweißspaltenden Enzymen im Stuhl Auskunft über die Enzymproduktion. Die Hormonproduktion der Bauchspeicheldrüse lässt sich unter anderem über den Blutzuckerspiegel messen.

Bauchspeicheldrüsenkrebs: Ursachen

Bei Bauchspeicheldrüsenkrebs sind die Ursachen oft unklar. Wissenschaftliche Untersuchungen haben aber einige Risiken nachweisen können: Dazu gehören etwa Rauchen und Alkohol. Ein weiterer wichtiger Faktor für eine Erkrankung am Pankreaskarzinom ist die familiäre Belastung.

Jedes Jahr erkranken in Deutschland statistisch gesehen 23,5 von 100.000 Männern und 22,9 von 100.000 Frauen an Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom). Insgesamt erhalten zirka 19.000 Menschen pro Jahr diese Diagnose. Das mittlere Erkrankungsalter liegt für Männer bei 72 Jahren, für Frauen bei 75 Jahren. In 70 bis 75 Prozent der Fälle liegt der Tumor im Bereich des Pankreaskopfes, in 20 Prozent im Pankreaskörper und in fünf bis zehn Prozent im Schwanz des Organs. Die Krebszellen sind entartete, ungehemmt wachsende Zellen, die vom exokrinen Anteil der Drüse ausgehen.

Bauchspeicheldrüsenkrebs: Risikofaktoren

Für die Entstehung von Bauchspeicheldrüsenkrebs sind die Ursachen bisher nicht eindeutig geklärt. Man kennt aber bestimmte Faktoren, die das Risiko erhöhen, an einem Pankreaskarzinom zu erkranken.

Wichtig: Gesichert ist der schädliche Einfluss des Rauchens. Bei Rauchern findet sich das Pankreaskarzinom zwei- bis dreimal häufiger als bei Nichtrauchern.

Ein erhöhtes Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs haben auch Menschen, die unter Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) oder unter einer chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) leiden. Eine solche Entzündung tritt gehäuft bei Menschen auf, die übermäßig viel Alkohol trinken. In einigen Fällen kann aber auch eine genetische Erkrankung die Ursache dafür sein (hereditäre Pankreatitis).

Über den Einfluss von tierischen Fetten als Bauchspeicheldrüsenkrebs-Ursache wird noch diskutiert.

Familiäre Vorbelastung für Bauchspeicheldrüsenkrebs

Ein weiterer wichtiger Faktor ist das familiäre Risiko als Bauchspeicheldrüsenkrebs-Ursache. Sind zwei oder mehrere Angehörige ersten Grades (zum Beispiel Eltern / Geschwister) an einem Pankreaskarzinom erkrankt oder sind betroffene Angehörige zum Zeitpunkt der Diagnose jünger als 50 Jahre, besteht ein erhöhtes Risiko, dass weitere Familienmitglieder ebenfalls an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkranken. Weitere Informationen zum sogenannten familiären Pankreaskarzinom erhalten Sie beim INFONETZ KREBS der Deutschen Krebshilfe.

Wichtig: Wenn Sie zu einer dieser Risikogruppen gehören, ist es ratsam, zusätzliche Risikofaktoren für Bauchspeicheldrüsenkrebs zu vermeiden und regelmäßig zu Ihrem Hausarzt zu gehen.

Bauchspeicheldrüsenkrebs: Symptome

Anfangs verursacht Bauchspeicheldrüsenkrebs kaum Symptome. Meist sind sie dann so allgemein und uncharakteristisch, dass sie auch eine ganz andere Ursache haben können. Gehen Sie bei möglichen Bauchspeicheldrüsenkrebs-Symptomen frühzeitig zu Ihrem Arzt. Er kann untersuchen, woran es liegt – und die nächsten Schritte einleiten.

Das Pankreaskarzinom gehört in die Gruppe der Tumoren, die in den meisten Fällen erst in einem fortgeschrittenen Stadium Beschwerden verursachen. Dies macht eine frühzeitige Erkennung von Bauchspeicheldrüsenkrebs besonders schwierig. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Sie Ihren Körper aufmerksam beobachten und Veränderungen und möglichen Bauchspeicheldrüsenkrebs-Symptome bemerken.

Überlegen Sie im Übrigen, ob einer oder mehrere der zuvor erwähnten Risikofaktoren für Bauchspeicheldrüsenkrebs auf Sie zutreffen. Wenn Sie längere Zeit Beschwerden haben, verharmlosen Sie sie nicht („Das gibt sich schon wieder von allein.”). So leisten Sie selbst einen wichtigen Beitrag zur Früherkennung des Pankreaskarzinoms.

Häufige Bauchspeicheldrüsenkrebs-Symptome

  • Missempfindungen vorwiegend im Ober- und Mittelbauch mit Ausstrahlung in die Wirbelsäule, die
    • sich nicht bessern, auch wenn Sie spezielle Medikamente einnehmen (zum Beispiel zur Behandlung einer Magenschleimhautentzündung)
    • länger als zwei Wochen andauern
    • unterschiedlich stark sind
  • Zunehmender Gewichtsverlust oder Appetitlosigkeit
  • Übelkeit, Durchfall oder Verstopfung
  • Verstärkte Müdigkeit, verminderte Leistungsfähigkeit
  • Nachtschweiß und Fieber
  • Gelbfärbung der Haut und der Bindehaut der Augen
  • Neu diagnostizierte Zuckerkrankheit
  • Tastbare Veränderungen im Bauch

Wichtig: Gehen Sie bei den oben genannten möglichen Bauchspeicheldrüsenkrebs-Symptomen auf jeden Fall zu Ihrem Hausarzt oder zu einem Facharzt (Internist), damit er den Grund dafür feststellen kann. Das gilt besonders, wenn die Beschwerden bei geregelter Lebensführung und Therapie für längere Zeit anhalten.

Schmerzen im Oberbauch

Ein chronischer, häufig als dumpf und tief empfundener Schmerz im Oberbauch ist ein unspezifisches Bauchspeicheldrüsenkrebs-Symptom, das viele Ursachen haben kann. Bis zu 80 Prozent der Betroffenen mit einem Pankreaskarzinom berichten über Oberbauch- oder auch Rückenschmerzen, die durch die tiefe Lage der Bauchspeicheldrüse direkt über der Wirbelsäule erklärt werden können.

Übelkeit und Erbrechen

Darüber hinaus kann Bauchspeicheldrüsenkrebs zu Symptomen wie Übelkeit und Erbrechen führen, wenn er den Zwölffingerdarm oder den Magenausgang einengt.

Neu aufgetretene Zuckerkrankheit

Wenn die Bauchspeicheldrüse zu wenig oder gar kein Insulin produziert, führt dies zur Zuckerkrankheit. Bei etwa 15 Prozent der Betroffenen ist dies das erste Anzeichen für Pankreaskrebs. Er kann bereits ein bis zwei Jahre auftreten, bevor sich andere Symptome zeigen.

Gelbsucht

Ein erstes Bauchspeicheldrüsenkrebs-Symptom für einen Tumor im Pankreaskopf kann eine Gelbsucht (Ikterus) sein. Denn der Bauchspeicheldrüsenkopf und der Gallengang liegen eng beieinander. Die Verdauungssäfte der Bauchspeicheldrüse und die in der Leber produzierte Gallenflüssigkeit erreichen den Zwölffingerdarm an ein- und derselben Stelle (Vater’sche Papille). In der Regel führt der unterste Teil des Gallengangs sogar durch einen Teil des Pankreaskopfes. Ist dieser Weg ganz oder teilweise durch ein Pankreaskarzinom blockiert und damit der Galleabfluss behindert, kommt es zu der typischen Gelbverfärbung der Haut und der Bindehaut des Auges. Der Urin wird dunkel, der Stuhlgang hell. In der Mehrzahl der Fälle verursacht dieser Ikterus keine oder nur leichte Schmerzen, weshalb vom schmerzlosen Ikterus gesprochen wird.

Bauchspeicheldrüsenkrebs: Diagnose

Eine frühzeitige Diagnose von Bauchspeicheldrüsenkrebs ist wichtig, denn je früher eine bösartige Erkrankung erkannt wird, desto besser sind in vielen Fällen die Heilungs- und Überlebenschancen. Allerdings haben viele Menschen Angst davor, in eine medizinische Mühle zu geraten, wenn sie den Verdacht haben, dass sie an Krebs erkrankt sein könnten. Deshalb schieben sie den Besuch beim Arzt immer weiter hinaus. So verständlich diese Angst auch ist: Es ist wichtig, dass Sie möglichst bald zum Arzt gehen.

Die Untersuchungen im Rahmen der Diagnose von Bauchspeicheldrüsenkrebs sollen folgende Fragen klären

  • Haben Sie wirklich einen Tumor?
  • Ist dieser gut- oder bösartig?
  • Welche Krebsart ist es genau?
  • Wo sitzt der Tumor?
  • Wie ist Ihr Allgemeinzustand?
  • Wie weit ist die Erkrankung fortgeschritten? Gibt es Metastasen?
  • Mit welcher Behandlung kann für Sie der beste Erfolg erreicht werden?
  • Welche Behandlung kann Ihnen zugemutet werden?

Wichtig: Eine Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs lässt sich nur dann sinnvoll planen, wenn vorher genau untersucht worden ist, woran Sie leiden.

Dabei haben alle diagnostischen Schritte zwei Ziele: Sie sollen den Verdacht, dass Sie an einem Pankreaskarzinom erkrankt sind, bestätigen oder ausräumen. Wenn sich der Verdacht bestätigt, müssen Ihre behandelnden Ärzte ganz genau feststellen, wo der Tumor sitzt, wie groß er ist, aus welcher Art von Zellen er besteht und ob er vielleicht schon Tochtergeschwülste gebildet hat.

Ihr Arzt wird Ihnen erklären, welche Untersuchungen notwendig sind, um die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs zu sichern. Meist wird es mehrere Tage oder sogar Wochen dauern, bis alle Untersuchungen abgeschlossen sind. Werden Sie dabei nicht ungeduldig, denn je gründlicher Sie untersucht werden, desto genauer kann die weitere Behandlung des Pankreaskrebs auf Sie zugeschnitten werden.

Sind die Untersuchungen beendet und alle Ergebnisse liegen vor, muss entschieden werden, wie es weitergeht. Ihr Arzt wird Ihnen genau erklären, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, wie sich die Behandlung auf Ihr Leben auswirkt und mit welchen Nebenwirkungen Sie rechnen müssen. Die endgültige Entscheidung über Ihre Behandlung des Bauchspeicheldrüsenkrebses werden Sie gemeinsam mit den behandelnden Ärzten treffen. Dabei ist es von Anfang an wichtig, dass sich ein vertrauensvolles Patienten-Arzt-Verhältnis entwickelt.

Hinweis: Fühlen Sie sich allerdings bei Ihrem behandelnden Arzt nicht gut aufgehoben oder möchten Sie, dass ein anderer Arzt die vorgeschlagene Behandlung bestätigt, dann scheuen Sie sich nicht, eine zweite Meinung bei einem anderen (Fach-)Arzt einzuholen.

Ihre Krankengeschichte (Anamnese)

Im Rahmen der Diagnose von Bauchspeicheldrüsenkrebs wird Ihr Arzt sich mit Ihnen in einem ausführlichen Gespräch über Ihre aktuellen Beschwerden und deren Dauer, über Vor- und Begleiterkrankungen und eventuelle Risikofaktoren für Bauchspeicheldrüsenkrebs unterhalten. Sehr wichtig ist auch, dass Sie Ihrem Arzt alle Medikamente nennen, die Sie einnehmen, auch ergänzende Mittel, die Ihnen kein Arzt verordnet hat (zum Beispiel Johanniskraut oder Ginkgo-Präparate und grüner Tee). Auch diese Substanzen können Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten verursachen.

Hinweis: Am besten machen Sie sich vor dem Arztbesuch schon ein paar Notizen, damit Sie in dem Gespräch auch an alles denken.

Schildern Sie Ihrem Arzt all Ihre Beschwerden und Vorerkrankungen. Selbst Einzelheiten, die Ihnen unwichtig erscheinen, können für Ihren Arzt wichtig sein. Dazu gehören auch Informationen darüber, ob Sie vielleicht in Ihrem Beruf Faktoren ausgesetzt sind, die das Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs erhöhen können. Der Arzt wird Sie aber auch nach bestimmten Dingen fragen und sich so ein umfassendes Bild machen.

Wenn sich bei Ihnen typische Bauchspeicheldrüsenkrebs-Symptome zeigen und der Verdacht besteht, dass Sie Bauchspeicheldrüsenkrebs haben, sollte Ihr Arzt sehr schnell weitere Untersuchungen veranlassen, damit nicht wertvolle Zeit verloren geht.

Bauchspeicheldrüsenkrebs: Blutwerte

Eine Untersuchung der Blutwerte kann dem Arzt bei Verdacht auf ein Pankreaskarzinom zahlreiche Informationen geben – etwa über Ihren Allgemeinzustand oder über die Funktionen einzelner Organe wie Nieren und Leber. Außerdem werden manchmal sogenannte Tumormarker bestimmt. Dies sind Stoffe, die vom Tumor selbst stammen und in unterschiedlicher Menge im Blut zu finden sind. Je schneller der Tumor wächst und je größer er ist, desto höher sind die Werte der Tumormarker.

Aber: Nicht alle Betroffenen mit Bauchspeicheldrüsenkrebs haben Tumormarker im Blut. Manchmal können diese aber sogar bei gesunden Menschen vorkommen.

Daher sind bei Bauchspeicheldrüsenkrebs diese Blutwerte entgegen ihrer Bezeichnung keine zuverlässigen „Marker” für das Vorliegen einer Tumorerkrankung.

Ergibt Ihre Blutuntersuchung also, dass bei Ihnen Tumormarker vorhanden sind, beweist das nicht eindeutig, dass Sie Bauchspeicheldrüsenkrebs haben, sondern ergänzt die anderen diagnostischen Schritte. Sind bei Ihnen keine Tumormarker nachweisbar, bedeutet dies allerdings umgekehrt auch nicht, dass Sie nicht an einem Pankreaskarzinom erkrankt sind. Zum „Aufspüren” von Bauchspeicheldrüsenkrebs sind Blutwerte demnach ungeeignet. Nach der Operation können sie allerdings in der Verlaufskontrolle der Erkrankung eine Rolle spielen.

Zu den Tumormarkern, die Pankreaskarzinome produzieren können, zählen die Cancer-Antigene (CA) CA 19-9 und CA 72-4 sowie das CEA (carcino-embryonales Antigen).

Eine weitere wichtige Gruppe von Laboruntersuchungen hat zum Ziel, die Funktion und Tätigkeit der Bauchspeicheldrüse bei einem Tumorpatienten zu erkennen beziehungsweise zu überprüfen.

Ultraschalluntersuchung (Sonographie)

Zur Diagnose von Bauchspeicheldrüsenkrebs kann Ihr Arzt eine Ultraschalluntersuchung des Bauchs (Abdomensonographie) durchführen, bei der innere Organe wie Leber, Nieren, Nebennieren, Milz und Lymphknoten betrachten kann.

Allerdings können die Ultraschallwellen zum Beispiel Luft im Darm nicht durchdringen, so dass die Bauchspeicheldrüse dadurch schlecht zu beurteilen ist. Deshalb ist es besser, wenn Sie am Tag vor der Untersuchung auf blähende Speisen verzichten. Trinken Sie am Tag der Untersuchung auch keine Getränke mit Kohlensäure. Dann stoßen die Ultraschallwellen nicht auf eine „Wand” aus Luft, sondern reichen bis zur Bauchspeicheldrüse heran. Fragen Sie Ihren Arzt, ob Sie nüchtern zur Untersuchung kommen sollen.

Endoskopische Ultraschalluntersuchung (Endosonographie)

Der endoskopische Ultraschall ist eine der empfindlichsten Untersuchungsmethoden für Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse wie dem Pankreaskarzinom. Bei dieser Untersuchung wird wie bei der Magenspiegelung ein Endoskop, an dessen Ende sich ein kleiner Ultraschallkopf befindet, durch den Mund bis in den Magen und Zwölffingerdarm vorgeschoben. Wegen der engen Lagebeziehung der Bauchspeicheldrüse zu Magen und Zwölffingerdarm können selbst sehr kleine Veränderungen dargestellt werden. Insbesondere kann der Arzt auch gut beurteilen, wie weit sich der Bauchspeicheldrüsenkrebs ausgedehnt hat und ob er in angrenzendes Gewebe vorgewachsen ist.

Bei der Endosonographie kann der Arzt außerdem mit Hilfe einer feinen Nadel Gewebe entnehmen (Feinnadelpunktion). Diese Gewebeproben (Biopsie) werden von einem Gewebespezialisten (Pathologen) unter dem Mikroskop feingeweblich (histologisch) auf Zellen von Bauchspeicheldrüsenkrebs untersucht.

Computertomographie (CT) und Kernspintomographie (MRT)

Die Computertomographie (CT) ist im Rahmen der Diagnose von Bauchspeicheldrüsenkrebs eine spezielle Röntgenuntersuchung, die dem Arzt wichtige Hinweise darüber gibt, ob er den Tumor operativ entfernen werden kann und wie umfangreich die Operation sein wird.

Die Kernspintomographie (auch Magnetresonanztomographie, MRT, genannt) kann die Gangsysteme von Bauchspeicheldrüse und Galle besonders gut darstellen. Diese Untersuchung wird als Magnetresonanz-Cholangio-Pankreatikographie, kurz MRCP, bezeichnet.

Für die Diagnostik von Bauchspeicheldrüsenkrebs sind die Kernspin- und Computertomographie in etwa gleich bedeutsam. Welches Verfahren eingesetzt wird, hängt von den jeweiligen Gegebenheiten ab und auch davon, welche Geräte zur Verfügung stehen.

Spiegelung von Bauchspeicheldrüsen- und Gallengang (ERCP)

Bei der endoskopischen Darstellung des Bauchspeicheldrüsen- und Gallengangs (Endoskopisch Retrograde Cholangio-Pankreatikographie – ERCP) im Rahmen der Diagnose von Bauchspeicheldrüsenkrebs entstehen ähnliche Aufnahmen wie bei der zuvor beschriebenen MRCP.

Bei dieser Untersuchung wird wie bei einer Magenspiegelung ein dünner, weicher und biegsamer Schlauch (Endoskop) vorsichtig durch den Mund, die Speiseröhre und den Magen bis in den Zwölffingerdarm eingeführt. In diesem Schlauch steckt ein optisches System („Lupe”), das mit einer Lichtquelle verbunden ist. Für diese Untersuchung müssen Sie nüchtern sein, das heißt Sie dürfen außer klarem, kohlensäurefreiem Wasser in geringen Mengen in den zwölf Stunden vor der Untersuchung nichts zu sich nehmen. Sollten Sie regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, sollten Sie diese allerdings mit etwas Wasser schlucken.

Unmittelbar vor der Untersuchung wird Ihr Rachen mit einem örtlichen (lokalen) Betäubungsmittel eingesprüht, so dass kein Würgereiz entsteht, wenn der Schlauch eingeführt wird. In der Regel können Sie ein Beruhigungsmittel bekommen, das Ihnen intravenös gespritzt wird. Dieses Mittel sorgt dann dafür, dass Sie die Untersuchung entspannt und weitgehend schmerzfrei erleben.

Mit Hilfe des Endoskops lassen sich die auf der Vater’schen Papille mündenden Bauchspeicheldrüsen- und Gallengänge unter Röntgenkontrolle mit Kontrastmittel füllen und darstellen. Engstellen im Gangsystem oder Gangabbrüche (Verschlüsse) weisen darauf hin, dass ein Tumor der Bauchspeicheldrüse vorhanden ist.

Diese Untersuchungsmethode hat zwei Vorteile: Erstens kann der Arzt dabei Flüssigkeit (Sekret) aus der Galle und der Bauchspeicheldrüse gewinnen, die er auf Tumorzellen untersuchen kann. Behindert der Tumor den Abfluss von Gallenflüssigkeit, kann der Arzt zweitens dieses Hindernis überbrücken (Stent-Anlage).

Positronenemissionstomographie (PET)

Die Positronenemissionstomographie ist ein bildgebendes Verfahren, das die Aktivität der Zellen durch eine Schichtszintigraphie sichtbar macht.

Mit der PET lassen sich beispielsweise Gewebe mit besonders aktivem Stoffwechsel von solchen mit weniger aktiven Zellen unterscheiden. Zellen eines Pankreaskarzinoms benötigen aufgrund ihres schnellen Wachstums meist viel Energie. Sie nehmen zum Beispiel Traubenzucker oder Sauerstoff oft viel rascher auf, als dies gesundes Gewebe tut.

Sie erhalten bei dieser Untersuchung einen Stoff mit chemisch veränderten Molekülen, die der Körper bei vielen Stoffwechselprozessen umsetzt oder als Energiequelle braucht (sogenannte Tracer, engl. to trace = ausfindig machen). Diese Teilchen sind mit einer leicht radioaktiven Substanz beladen, deren Spur durch die besondere Technik der PET sichtbar wird. Auf diese Weise lassen sich vor allem auch Tochtergeschwülste besser erkennen. Allerdings kann zum Beispiel auch entzündetes Gewebe vermehrt Tracer anreichern, so dass eine PET allein nicht ausreicht, um Krebs festzustellen.

Die PET-Untersuchung ist kein Standardverfahren bei der Diagnose von Bauchspeicheldrüsenkrebs und wird deshalb in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt.

Weitere Untersuchungen bei Bauchspeicheldrüsenkrebs

Hat sich durch die vorab beschriebenen Methoden die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs bestätigt, müssen vor einer Therapie einige ergänzende Untersuchungen durchgeführt werden.

Als weitere Untersuchungsverfahren bei einem Pankreaskarzinom kommen in Frage: Röntgenaufnahmen der Lunge, Untersuchung der Knochen (Skelettszintigraphie), Bauchspiegelung (Laparoskopie). Welche Verfahren durchgeführt werden müssen, hängt vom jeweiligen Einzelfall ab. Ihr Arzt wird mit Ihnen besprechen, was sinnvoll und notwendig ist.

Aus allen Ergebnissen ermittelt der Arzt das genaue Krankheitsstadium (Staging, Stadieneinteilung) des Pankreaskrebses.

Sie suchen mehr Informationen? Krebserkrankung der Bauchspeicheldrüse

In der Patientenleitlinie „Bauchspeicheldrüse” finden Sie weitere Informationen zum Diagnostik und Therapie des Pankreaskarzinoms.

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Bauchspeicheldrüsenkrebs: Klassifikation und Stadieneinteilung

Der Körper eines Menschen besteht aus sehr vielen unterschiedlichen Geweben und Zellen. Dementsprechend unterschiedlich fällt auch das bösartige Wachstum einer Krebsgeschwulst aus. Für die Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs ist es wichtig, den genauen „Steckbrief” Ihrer Erkrankung zusammenzustellen.

Dazu gehören die Informationen darüber, zu welchem Zelltyp der Pankreaskrebs gehört, wie bösartig er ist, wie schnell er wächst, ob er bereits die Organgrenzen überschritten oder sich sogar im Körper ausgebreitet hat.

Es ist sehr wichtig, diese Einzelheiten genau zu kennen. Erst dann lässt sich eine Bauchspeicheldrüsenkrebs-Behandlung zusammenstellen, die für Sie und den Verlauf Ihrer Erkrankung maßgeschneidert ist.

Aus den Ergebnissen aller bisher durchgeführten Untersuchungen ermittelt der Arzt das genaue Krankheitsstadium (Staging, Stadieneinteilung). Daraus ergibt sich wiederum, welche Behandlung des Pankreaskarzinoms am besten geeignet ist. Um das Krankheitsstadium so zu beschreiben, dass jeder Arzt es richtig einordnen kann, gibt es eine international einheitliche Sprache: die TNM-Klassifikation.

  • T steht für die Größe und Ausdehnung des Primärtumors
  • N steht für die Anzahl und Lokalisation befallener Lymphknoten
  • M steht für Auftreten und Lokalisation von Fernmetastasen in anderen Organen

Durch die Zuordnung von Indexzahlen wird näher beschrieben, wie weit sich der Bauchspeicheldrüsenkrebs bereits ausgebreitet hat.

TNM-Klassifikation bei Bauchspeicheldrüsenkrebs
Die Begriffe zu T (Tumor) bedeuten
Tx Primärtumor ist nicht beurteilbar
T0 Primärtumor lässt sich nicht nachweisen
Tis Carcinoma in situ
T1 Tumor ist kleiner als 2 cm und auf die Bauchspeicheldrüse begrenzt
T2 Tumor ist größer als 2 cm, aber auf die Bauchspeicheldrüse begrenzt
T3 Tumor ist über die Bauchspeicheldrüse hinaus ausgedehnt, ohne jedoch in die Arterien der Bauchaorta hineinzuwachsen
T4 Tumor ist über die Bauchspeicheldrüse hinaus ausgedehnt und hat auch die Arterien der Bauchaorta befallen
Die Bezeichnungen zu N (Noduli = Knoten) lauten
Nx Lymphknoten lassen sich auf Krebsbefall nicht beurteilen
N0 Kein Befall der benachbarten Lymphknoten
N1 Benachbarte Lymphknoten sind befallen
N2 Wie N1, aber untereinander oder in Nachbarschaft fixiert
Für M (Metastasen) gelten folgende Unterbegriffe
Mx Vorhandensein oder Fehlen von Fernmetastasen kann nicht beurteilt werden
M0 kein klinischer Nachweis von Tochtergeschwülsten
M1 Fernmetastasen nachweisbar

Ein Pankreaskarzinom im Frühstadium ohne Lymphknoten- und Fernmetastasierung würde damit zum Beispiel als T1N0M0 bezeichnet.

Bauchspeicheldrüsenkrebs: Therapie

Die Behandlung von Bauchspeicheldüsenkrebs soll die Erkrankung dauerhaft heilen oder das Pankreaskarzinom zumindest in Schach halten. Wenn Bauchspeicheldrüsenkrebs nicht behandelt wird, breitet er sich aus, streut im Körper Tochtergeschwülste und führt früher oder später zum Tod.

Das Arztgespräch

Wenn zweifelsfrei feststeht, dass Sie Bauchspeicheldrüsenkrebs haben, werden Sie mit Ihrem Arzt über das genaue Ergebnis der Untersuchungen, über Ihre Behandlung und über Ihre Heilungschancen (Prognose) ausführlich sprechen.

Dieses Gespräch sollte in Ruhe und ohne Zeitdruck stattfinden. Lassen Sie sich genau erklären, welche Behandlungsschritte Ihr Arzt für sinnvoll und am besten geeignet hält. Wenn Sie bei der vorgeschlagenen Behandlung des Pankreaskarzinoms Bedenken haben, fragen Sie ihn, ob es auch andere Möglichkeiten gibt.

Achten Sie darauf, dass Sie Ihren Arzt verstehen, und fragen Sie nach, wenn Sie etwas nicht verstanden haben. Lassen Sie sich unbekannte Fremdwörter erklären. Viele Ärzte bemerken oft nicht, dass sie Fachwörter benutzen, die Sie nicht kennen.

In der Broschüre „Krebswörterbuch – Die blauen Ratgeber 41” der Deutschen Krebshilfe werden medizinische Fachbegriffe laienverständlich erläutert.

Prüfen Sie in Ruhe, ob der Arzt Ihre Fragen beantwortet hat und ob Sie die Antworten des Arztes verstanden haben. Oft ist es sinnvoll, gleich einen weiteren Gesprächstermin zu vereinbaren, denn die Erfahrung zeigt, dass Sie viele Informationen auf einmal gar nicht aufnehmen können.

Es ist sehr hilfreich, einen Familienangehörigen, einen Freund oder eine Freundin zu dem Gespräch mitzunehmen. Bei einem Nachgespräch zeigt sich häufig, dass vier Ohren mehr gehört haben als zwei. Damit Sie sich nicht alles merken müssen, können Sie sich die wichtigsten Antworten des Arztes auch aufschreiben.

Die Blauen Ratgeber Krebswörterbuch

Im blauen Ratgeber „Krebswörterbuch” werden medizinische Fachbegriffe laienverständlich erläutert. Sie können den Ratgeber kostenfrei bestellen oder als PDF ansehen.

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Ziele der Therapie von Bauchspeicheldrüsenkrebs

Jede Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs hat zum Ziel, den Tumor – und wenn Tochtergeschwülste vorliegen, möglichst auch diese – vollständig zu entfernen oder zu vernichten, so dass eine dauerhafte Heilung möglich ist. Eine solche Behandlung heißt kurative Therapie. Lässt sich dieses Ziel nicht erreichen, versucht man, den Tumor möglichst lange zu kontrollieren und gleichzeitig die Lebensqualität zu erhalten.

In die Entscheidung, welche Therapie des Pankreaskarzinoms die richtige für Sie ist, fließen viele Faktoren ein. Eine wichtige Rolle spielt die Art des Tumors und seine Ausdehnung. Histologisch (also in der geweblichen Ausprägung) lassen sich verschiedene Formen von Tumoren der Bauchspeicheldrüse unterscheiden. Bei weitem am häufigsten sind Geschwülste, die vom Gangsystem der Bauchspeicheldrüse ausgehen (duktale Tumoren). Unter ihnen sind die sogenannten Adenokarzinome die Hauptvertreter.

Darüber hinaus stellt Ihr körperliches Befinden einen ausschlaggebenden Punkt dar. Nicht jedem Betroffenen können beispielsweise eine Operation oder ähnliche eingreifende Verfahren zugemutet werden.

Wichtig: Das Hauptziel aller Therapien bei Bauchspeicheldrüsenkrebs sollte sein, den Tumor zurückzudrängen, den Betroffenen von Schmerzen zu befreien und ihm seine Lebensqualität zu erhalten.

Prinzipiell stehen als Behandlungsmöglichkeiten bei einem Pankreaskarzinom zur Verfügung: die Operation, die Chemotherapie und die Strahlentherapie. Diese Behandlungen kommen je nach Stadium der Erkrankung zur Anwendung.

Bauchspeicheldrüsenkrebs: Operation

Bauchspeicheldrüsenkrebs verursacht erst sehr spät Beschwerden und ist, wenn er entdeckt wird, oft schon weit fortgeschritten. Aber nur, wenn ein Tumor in einem sehr frühen Stadium entdeckt wird, besteht die Möglichkeit, ihn mit dem Ziel der Heilung des Betroffenen zu operieren. Deshalb kann in der überwiegenden Zahl der Fälle von Pankreaskrebs die Geschwulst nicht mehr vollständig entfernt werden oder es haben sich bereits Tochtergeschwülste gebildet.

Sitzt der Tumor im Kopf der Bauchspeicheldrüse, fällt die – nach den Chirurgen Kausch und Whipple benannte – Operation sehr umfangreich aus. Dabei entfernt der Arzt in der Regel den Tumor, einen Teil der Bauchspeicheldrüse und des Magens, den Zwölffingerdarm sowie die Gallenblase mit Gallengang. Zahlreiche Chirurgen versuchen allerdings in den letzten Jahren, die Teilentfernung des Magens zu vermeiden und nur noch den Zwölffingerdarm und die Gallenblase zu entfernen. So bleibt der Magenpförtner (Pylorus) erhalten und damit auch der gesamte Magen (pyloruserhaltende Whipple-Operation). In manchen Fällen muss die Bauchspeicheldrüse insgesamt herausgenommen werden (totale Pankreatektomie).

Verdauungssystem wiederherstellen

Durch die Operation des Bauchspeicheldrüsenkrebs ist die Verbindung vom Magen zum Dünndarm ebenso unterbrochen wie der Abfluss der Galle in den Zwölffinger- beziehungsweise Dünndarm. Dadurch ist das Verdauungssystem des Betroffenen und somit die Nahrungsaufnahme empfindlich gestört. Im zweiten Teil der Operation muss der Chirurg deshalb dieses System wiederherstellen. Der Fachmann spricht von Rekonstruktion. Hierbei bringt der Operateur eine Dünndarmschlinge an dem verbliebenen Restmagen (Gastroenterostomie) beziehungsweise am Gallengang (Bilio-digestive Anastomose) an. Der Gang des verbliebenen Teils der Bauchspeicheldrüse wird entweder ebenfalls mit einer Darmschlinge verbunden (Pankreatiko-Jejunostomie) oder verschlossen.

Die Whipple’sche Operation ist zweifellos ein großer Eingriff, für den ein erfahrener Chirurg durchschnittlich drei bis fünf Stunden benötigt. Der Patient, der sich den Strapazen dieser Operation unterzieht, sollte deshalb in einem guten körperlichen Zustand sein. Grundsätzlich sollte immer versucht werden, den Tumor zu entfernen, soweit noch eine sogenannte lokale Operabilität besteht.

Sitzt der Tumor im Schwanz der Bauchspeicheldrüse, dann ist die Operation bei Bauchspeicheldrüsenkrebs weniger umfangreich. Dabei entfernt der Chirurg außer dem tumortragenden Teil der Bauchspeicheldrüse (Linksresektion der Bauchspeicheldrüse) in der Regel nur die Milz. Umfangreichere Wiederherstellungsmaßnahmen wie nach einer Entfernung des Pankreaskopfes sind in diesem Fall nicht erforderlich.

Nach der Operation

Je nach Alter und Kräftezustand bewältigen die Betroffenen eine Operation bei Bauchspeicheldrüsenkrebs und ihre Folgen unterschiedlich schnell. Manchmal können im Heilungsverlauf aber auch Komplikationen entstehen, die mit dem umfangreichen Eingriff zusammenhängen. Ihr Arzt wird Ihnen dann mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Wurde ein größerer Teil der Bauchspeicheldrüse entfernt, kann sich eine Zuckerkrankheit entwickeln, die mit Insulin behandelt werden muss. Nach der Operation fehlen die bisher von der Bauchspeicheldrüse gebildeten, für die Verdauung notwendigen Enzyme. Anfangs können durch einen solchen Mangel Verdauungsprobleme wie Durchfälle oder Fettstühle auftreten. Die Enzyme müssen deshalb dauerhaft medikamentös ersetzt werden. Sie werden während der Mahlzeiten eingenommen.

Die teilweise Entfernung des Magens kann zu einem sogenannten Früh- oder Spät-Dumpingsyndrom führen (engl. to dump = hineinplumpsen). Diese Störungen sind mit Kreislaufbeschwerden oder einem Absinken des Blutzuckerspiegels verbunden und treten vor allem im Zusammenhang mit den Mahlzeiten auf. Lassen Sie sich von Ihrem behandelnden Arzt beraten, was Sie dagegen tun können.

Die Blauen Ratgeber Magenkrebs

Betroffene, denen der Magen bei einer Operation eines Pankreaskarzinoms ganz oder teilweise entfernt werden musste, finden im blauen Ratgeber „Magenkrebs” weitergehende Informationen. Sie können den Ratgeber kostenfrei bestellen oder als PDF lesen.

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Ernährung nach der Operation

Sicherlich erhalten Sie bereits im Krankenhaus von Ärzten und Diätassistentinnen Anweisungen und Empfehlungen für Ihre Ernährung. Wurde Ihnen ein Teil des Magens entfernt, wird Ihr Kalorienbedarf zukünftig höher sein, weil Sie die aufgenommene Nahrung schlechter verwerten als andere Menschen. Das kann unter Umständen Probleme aufwerfen, da gerade Sie möglicherweise oft an Appetitlosigkeit leiden oder eine Abneigung gegen bestimmte Speisen haben.

Wichtig ist eine hochwertige Nahrung mit vielen Vitaminen und Mineralien. Etwa 50 bis 60 Prozent der täglichen Energiezufuhr sollten durch Kohlenhydrate abgedeckt sein, 20 Prozent durch Eiweiß und 30 Prozent durch Fett. Dabei sollten Sie etwa die gleiche Menge an gesättigten und ungesättigten Fettsäuren zu sich nehmen. Günstig ist der Verzehr von sogenannten MCT-Fetten (engl. medium-chain triglycerides, MCTs). Das sind Fette mit einem hohen Gehalt an mittelkettigen Fettsäuren, die vom Dünndarm besonders gut aufgenommen werden. Es gibt diese Fette als Diätmargarine und Speiseöl im Handel. MCT-Fette eignen sich gut zur Gewichtssteigerung, insbesondere wenn Betroffene unter Fettstühlen leiden.

Stellen Sie sich Ihren persönlichen Kostplan nach Ihren individuellen Bedürfnissen und eventuellen Beschwerden zusammen. Im Übrigen werden Sie selbst vermutlich am besten wissen, was Ihnen bekommt und was nicht. Besonders wichtig ist, dass Ihnen das Essen schmeckt. Im Folgenden finden Sie eine Reihe von grundsätzlichen Tipps und Hinweisen.

Ernährung nach Operation am Verdauungssystem

  • Meiden Sie Extreme bei der Nahrungsaufnahme (zu große Portionen, zu heiße und zu kalte Speisen).
  • Nehmen Sie häufig (bis zu achtmal am Tag) kleine Portionen zu sich.
  • Lassen Sie sich Zeit beim Essen und kauen Sie gründlich, damit die Nahrung gut mit Speichel vermischt wird (die Fermente des Speichels haben ähnliche Funktionen wie die der Bauchspeicheldrüse).
  • Verzichten Sie auf fette Speisen.
  • Verwenden Sie bei der Zubereitung Ihrer Speisen vorzugsweise Spezialfette (MCT-Fette).
  • Nehmen Sie während des Essens keine Flüssigkeit zu sich.
  • Meiden Sie kohlensäurehaltige Getränke und trinken Sie stattdessen Wasser, Tee und Gemüsesäfte.
  • Meiden Sie grundsätzlich zu heiße und zu kalte Nahrungsmittel und Getränke.
  • Legen Sie sich nicht unmittelbar nach dem Essen hin.
  • Meiden Sie große Mengen Rohkost (Salate, Steinobst).
  • Verzichten Sie auf blähende Nahrungsmittel (Hülsenfrüchte, Kohl, Zwiebeln, Knoblauch).
  • Verzehren Sie keine geräucherten Wurstwaren.

Um sich auf die neuen Lebens- und Essgewohnheiten einzustellen, kann eine Kur helfen. Aber auch eine Ernährungsberatung am Wohnort kann Ihnen wertvolle Tipps vermitteln.

Tipps für Betroffene, die Insulin erhalten

  • Wenn Sie Insulin bekommen, spritzen Sie regelmäßig und so oft, wie Ihr Arzt es mit Ihnen besprochen hat. Spritzen Sie Insulin jeweils vor den Mahlzeiten.
  • Halten Sie Ihren Diätplan in Bezug auf Kohlenhydrate, Fette und Eiweiß genau ein.
  • Achten Sie darauf, dass Sie in regelmäßigen Abständen etwas essen.
  • Kontrollieren Sie Ihren Blutzuckerspiegel regelmäßig. Vermeiden Sie Stoffwechselentgleisungen wie Überzuckerungen und ganz besonders Unterzuckerungen (Hypoglykämie), die unter anderem auch durch unregelmäßige Nahrungsaufnahme eintreten können. Extreme Unterzuckerungen können zur Bewusstlosigkeit führen!
  • Lernen Sie, die besonderen Anzeichen einer beginnenden Unterzuckerung rechtzeitig zu erkennen: Gereiztheit, Konzentrationsschwäche, Heißhunger, Schwitzen, Zittern, innere Unruhe bis hin zur Bewusstlosigkeit (Schock). Führen Sie in der Tasche Traubenzucker oder Zuckerlösungen mit sich, um im Notfall der Unterzuckerung entgegenwirken zu können. Besprechen Sie mit Ihrer Familie, Arbeitskollegen, Freunden und Bekannten die Gefahr der Unterzuckerung, erklären Sie Ihnen deutliche Anzeichen und wie sie Ihnen im Notfall helfen können.

Wenn Sie Probleme haben, schildern Sie Ihrem Arzt diese frühzeitig. Oftmals kann eine einfache Umstellung Ihrer Ernährung oder die Einnahme von Medikamenten rasch Besserung bringen. Lassen Sie die Zuckerkrankheit von einem Diabetologen behandeln.

Die Blauen Ratgeber Ernährung bei Krebs

Ausführliche Informationen gibt der blaue Ratgeber „Ernährung bei Krebs”. Sie können den Ratgeber kostenfrei bestellen oder als PDF lesen.

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Chemotherapie bei Bauchspeicheldrüsenkrebs

Bei Bauchspeicheldrüsenkrebs besteht ein großes Risiko, dass die Erkrankung wieder auftritt oder dass sich bereits Metastasen gebildet haben. Aus diesem Grund wird nach der Operation in der Regel immer eine Chemotherapie (adjuvante Chemotherapie) durchgeführt, um im Körper verbliebene Krebszellen abzutöten.

Es gibt eine Reihe von Zytostatika, die allein oder in Kombination einen Stillstand oder eine Verkleinerung des Tumors bewirken. Die gebräuchlichsten Zytostatika in der Behandlung des Bauchspeicheldrüsenkrebses sind zurzeit Gemcitabin, 5-Fluorouracil mit Folinsäure (5-FU/FS), die Kombination aus Gemcitabin und nab-Paclitaxel, das Folfirinox-Protokoll sowie bei Versagen einer Erstlinienchemotherapie die Kombination aus 5-FU/FS und nanoliposomalem Irinotecan. Studien erforschen darüber hinaus neue Substanzen und Kombinationen mit bereits bewährten Zytostatika für die Therapie von Bauchspeicheldrüsenkrebs. Neuere Therapieansätze verbinden die etablierten Behandlungsmöglichkeiten mit Ergebnissen aus der Gen- und der Immunforschung. So werden Antikörper gegen bestimmte Oberflächenbestandteile der Tumorzellen eines Pankreaskarzinoms erprobt.

Wann wird eine Chemotherapie bei Bauchspeicheldrüsenkrebs eingesetzt?

Insgesamt ist das Pankreaskarzinom eine schwer zu behandelnde Krebserkrankung. Da die Tumorzellen Zytostatika gegenüber recht unempfindlich sind, sprechen sie unterschiedlich auf eine Chemotherapie an. Grundsätzlich findet die Chemotherapie beim Bauchspeicheldrüsenkrebs heute in drei Stadien ihre Anwendung: Sie kann sich an eine Operation anschließen oder sie kann bereits vor einer Operation durchgeführt werden. Am häufigsten wird eine Zytostatikatherapie durchgeführt, wenn Tochtergeschwülste in verschiedenen Organen gleichzeitig vorhanden sind. Die Chemotherapie verteilt die Zellgifte über den Blutweg in alle Organe.

Hauptziele dieser Behandlung bei Bauchspeicheldrüsenkrebs sind, die Erkrankung zum Stillstand zu bringen oder zurückzudrängen (Palliativmedizinpalliative Chemotherapie). Vor allen Dingen soll sie den Betroffenen von Schmerzen befreien und ihm eine gute Lebensqualität gewährleisten.

Strahlentherapie bei Bauchspeicheldrüsenkrebs

Bei der Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs kommt die Strahlentherapie als Standardverfahren nur selten in Betracht, sondern in der Regel nur im Rahmen von klinischen Studien. Fragen Sie Ihren Arzt danach.

Wenn keine Heilung des Betroffenen mehr möglich ist, lassen sich im Rahmen der Palliativmedizin bei Pankreaskrebs mit der Strahlenbehandlung Schmerzen erfolgreich lindern. Dieses gilt insbesondere auch für Absiedlungen des Tumors zum Beispiel in die Knochen.

Lindernde (palliativmedizinische) Behandlung bei Bauchspeicheldrüsenkrebs

Ist der Bauchspeicheldrüsenkrebs so weit fortgeschritten, dass er nicht mehr heilbar ist, kann die Palliativmedizin für die Betroffenen noch sehr viel tun, damit es ihnen in der ihnen verbleibenden Lebenszeit gut geht.

Ist ein Pankreastumor zu dem Zeitpunkt, an dem er festgestellt wird, schon so weit fortgeschritten, dass er nicht mehr operativ entfernt werden kann, drohen über kurz oder lang Komplikationen. So können zum Beispiel der Gallengang, der Magenausgang oder der Zwölffingerdarm durch die Geschwulst eingeengt sein. Als Folge davon leidet der Betroffene an Gelbsucht beziehungsweise an Übelkeit und Erbrechen, da der Magen- und Darmtrakt keine Nahrung mehr aufnehmen kann. Heute können vielfach nicht-operative Eingriffe dem Betroffenen helfen: Über ein Endoskop kann der Arzt ein Kunststoffröhrchen durch die Einengung hindurch bis in den Gallengang schieben oder eine Einengung des Magenausgangs aufweiten. Diese Eingriffe belasten den Kranken wenig und helfen auch längerfristig sehr gut.

Ein gestauter Gallengang lässt sich auch ohne Endoskop entlasten: Der Arzt kann von außen durch die Haut einen Drainageschlauch in den Gallengang einführen.

Ist der Magenausgang stark eingeengt, kann ein dünner Schlauch durch die Nase oder durch die Bauchhaut über die Einengung hinweg in den Dünndarm gelegt werden, um eine Ernährung über den Darm (enterale Ernährung) zu garantieren. Darüber hinaus gibt es heute die Möglichkeiten, den Betroffenen auf Dauer über die Venen (parenterale Ernährung) zu ernähren. Dabei erhält der Patient über spezielle Infusionssysteme (zum Beispiel das port-a-cath-System) Nährflüssigkeiten.

Schmerztherapie bei Bauchspeicheldrüsenkrebs

Viele Betroffene mit Bauchspeicheldrüsenkrebs leiden unter Schmerzen. Bei ihnen hat die Schmerztherapie Vorrang. Sie erfolgt am besten unter der Aufsicht eines darauf spezialisierten Arztes, eines Schmerztherapeuten.

Wichtig: Die moderne Medizin bietet heute zahlreiche und sehr wirksame Möglichkeiten, Betroffene mit einem Pankreaskarzinom dauerhaft von ihren Schmerzen zu befreien und ihre Lebensqualität damit wesentlich zu verbessern. Angst vor Schmerzmitteln und eventuell auftretenden Nebenwirkungen brauchen Sie nicht zu haben. Daher gilt: Keine Scheu vor Schmerzmitteln! Nur schmerzfrei kann der Körper wieder zu Kräften kommen.

Im Allgemeinen ist es empfehlenswert, Schmerzmedikamente regelmäßig in festem zeitlichen Abstand einzunehmen und nicht erst dann, wenn der Schmerz schon eingetreten ist. Den Betroffenen stehen heute Tropfen, Tabletten, Zubereitungen mit verzögerter Freisetzung (Retard-Präparate) oder Schmerzpflaster mit dauerhafter Freisetzung der schmerzwirksamen Medikamente zur Verfügung.

Die Einstellung jedes einzelnen an Bauchspeicheldrüsenkrebs Erkrankten auf Medikamente (Drei-Stufen-Plan), die Verwendung von Schmerzpumpen oder die Entscheidung für eine örtlich begrenzte Maßnahme erfordern eine enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit von Patient und Arzt und große ärztliche Erfahrung.

Schmerzambulanzen und Palliativstationen, die es an vielen Kliniken in Deutschland gibt, verfügen über besonders kompetente Ansprechpartner auf diesem Gebiet. Die Anschriften erhalten Sie beim INFONETZ KREBS.

Die Blauen Ratgeber Schmerzen bei Krebs

Ausführliche Informationen enthält die Broschüre „Schmerzen bei Krebs”. Sie können den Ratgeber kostenfrei bestellen oder als PDF lesen.

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Neben den schulmedizinischen Methoden werden bei Bauchspeicheldrüsenkrebs auch komplementäre und alternative Behandlungsmethoden angeboten. Worin sich diese unterscheiden und auf was Sie dabei achten sollten, erfahren Sie im Artikel „Unkonventionelle Behandlungsmöglichkeiten”.

Rehabilitation und Nachsorge

Rehabilitation und Nachsorge sind wesentliche Bestandteile der onkologischen Versorgung nach Bauchspeicheldrüsenkrebs. Nach der Akutversorgung im Krankenhaus sind Rehabilitationskliniken, Fach- und Hausarzt wichtig für die weitere Betreuung und Begleitung. Viele Betroffene wenden sich zusätzlich auch an eine Selbsthilfegruppe.

Rehabilitation bei Bauchspeicheldrüsenkrebs

Wenn Sie die erste Behandlungsphase (Primärbehandlung) des Bauchspeicheldrüsenkrebs – also Operation und / oder medikamentöse Tumortherapie und / oder Strahlentherapie – geschafft haben, beginnt mit der Rehabilitation die nächste Phase. Diese kann sich als Anschlussrehabilitation (AR) / Anschlussheilbehandlung (AHB) direkt oder zeitnah anschließen.

Ausführliche Informationen erhalten Sie im Text „Rehabilitation“.

Nachsorge bei Bauchspeicheldrüsenkrebs

Ziel der Nachsorge bei einem Pankreaskarzinom ist es, rechtzeitig bei Darmkrebs erkennen zu können, wenn es zu einem Rückfall der Erkrankung kommt (Tumorrezidiv) oder Begleit- oder Folgeerkrankungen auftreten. Außerdem ist es Aufgabe der Nachsorge, Ihnen bei Ihren körperlichen, seelischen und sozialen Problemen zu helfen. Dazu gehört auch, dass Folgen oder Behinderungen, die durch die Krankheit beziehungsweise Therapie entstanden sind, so weit wie möglich behoben werden und Sie – wenn Sie es wünschen – gegebenenfalls wieder berufstätig sein können.

Ausführliche Informationen erhalten Sie im Text „Nachsorge“.

Selbsthilfegruppen

Die meisten Krebskranken trifft die Diagnose völlig überraschend. Die Behandlung und alles, was sich daran anschließt, die Befürchtung, dass das Leben früher als erwartet zu Ende sein könnte, die praktischen, alltäglichen Folgen der Krankheit – all das sind neue, unbekannte Probleme.

Hinweis: Für viele ist dann der Kontakt zu anderen Betroffenen, die sie zum Beispiel in einer Selbsthilfegruppe finden, eine große Hilfe. Denn sie kennen die Probleme aus eigener Erfahrung und können Ihnen mit Rat und Tat helfen.

Der Arbeitskreis der Pankreatektomierten e. V. (AdP), die Selbsthilfeorganisation für Menschen nach Bauchspeicheldrüsenoperation, berät und unterstützt Sie gern. Die Mitglieder der Selbsthilfegruppe sind kompetente Ansprechpartner für alle Betroffenen, bei denen eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse vorliegt oder vermutet wird. Die Gruppe möchte bauchspeicheldrüsenerkrankten Menschen, die vor oder nach einer Operation stehen, sowie nicht-operierten und nicht-operierbaren helfen, mit ihrer Situation zu leben. Besonders intensiv bemüht sich der AdP um Menschen, denen die Bauchspeicheldrüse wegen eines Tumors teilweise oder total entfernt werden musste.

Der Vorstand dieses Arbeitskreises setzt sich aus Betroffenen zusammen. Ein wissenschaftlicher Beirat, dem Experten aus den Gebieten Ernährung, Diätberatung, Chirurgie, Innere Medizin und Tumortherapie angehören, steht allen Mitgliedern für Auskünfte zur Verfügung. Ein Netz von Kontaktstellen organisiert Regionaltreffen und garantiert eine wohnortnahe Betreuung. Die Deutsche Krebshilfe misst der Arbeit dieser Vereinigung einen großen Wert bei und unterstützt sie in erheblichem Umfang.

Die Blauen Ratgeber Bauchspeicheldrüsenkrebs

Unseren blauen Ratgeber Bauchspeicheldrüsenkrebs können Sie auch als PDF herunterladen oder kostenfrei als Broschüre zu sich nach Hause bestellen.

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Quellen

Zur Erstellung dieser Broschüre wurde die nachstehend aufgeführte Informationsquelle herangezogen:

  • Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften): S3-Leitlinie Exokrines Pankreaskarzinom, 2013, AWMF Registernummer: 032-010OL

Benötigen Sie Hilfe?

Das INFONETZ KREBS steht Betroffenen nach einer Krebsdiagnose bei! Eine persönliche, kostenfreie Krebsberatung erhalten Sie montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr unter der Telefonnummer 0800 / 80 70 88 77 kostenfrei für Sie da, auch per E-Mail: krebshilfe@infonetz-krebs.de