Lungenkrebs-Studie der Deutschen Krebshilfe ausgezeichnet

Essener Forscher haben den Preis für die „beste Publikation in der klinischen Krebsforschung“ der Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie erhalten. Die Deutsche Krebshilfe hat die Studie zur Behandlung von Lungenkrebs mit 487.500 Euro gefördert.

Lungenkrebs ist die häufigste Krebstodesursache bei Männern und die zweithäufigste bei Frauen. Die Wissenschaftler um Dr. Wilfried Eberhardt vom Universitätsklinikum Essen konnten in einer Langzeitstudie nachweisen, dass Patienten mit einem lokal fortgeschrittenem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom im Einzelfall nun schonender behandelt werden können als bisher. Eine kombinierte Chemo- und Strahlentherapie mit anschließender Operation kann demnach die gleichen Heilungsaussichten wie das bisherige Standardverfahren, eine besonders hoch dosierte Chemo- und Strahlentherapie ohne Operation, bieten. Diese Studienergebnisse ermöglichen es Ärzten, Therapiepläne zukünftig noch besser auf den einzelnen Patienten abzustimmen. Für ihre Erkenntnisse wurden die Essener Wissenschaftler nun mit dem Preis für die „beste Publikation in der klinischen Krebsforschung“ der Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie (AIO) der deutschen Krebsgesellschaft ausgezeichnet.

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