Symposium zur Krebsforschung 2017

Lebendiger Wissenstransfer: Junge und erfahrene Köpfe im Austausch

Am 25. und 26. September 2017 war es wieder soweit: Junge Stipendiaten/innen des Mildreed-Scheel-Doktorandenprogrammes trafen auf dem mittlerweile zum zweiten Mal stattfindenden Symposium der Deutschen Krebshilfe zusammen, um sich untereinander und mit erfahrenen Wissenschaftlern auszutauschen. Die Tagung bot darüber hinaus eine Plattform, um die vielschichtigen Aspekte einer wissenschaftlichen Karriere als Mediziner zu diskutieren.

Die etwa 30 Tagungsteilnehmer stellten ein Poster über die Ergebnisse ihrer Promotion vor oder referierten kurz über ihre Forschungsarbeiten. Im Gegenzug stellten erfahrene Wissenschaftler ihre Arbeit vor und berichteten von ihrem persönlichen Weg in die Forschung: „Wie schaffen junge Mediziner den Spagat zwischen Beruf und Privatleben?“. Darüber sprach unter anderem Frau Claudia Lengerke, Professorin der Humanmedizin vom Department Biomedizin der Universität Basel und Mutter von zwei Kindern.

Zum Interview mit Professor Dr. Claudia Lengerke

Vielseitiges Programm mit renommierten Experten

Zusätzlich gab es Workshops, auf denen weitere Themen des medizinisch/ wissenschaftlichen Berufslebens diskutiert wurden: „How to survive the first year of employment?“ - diese und andere Fragen wurden praxisnah und anschaulich debattiert. Das Symposium schloss mit der Verleihung der Preise für die beiden besten Poster und den besten Kurzvortrag, die jeweils mit 500 Euro dotiert sind.

Das Organisationskomittee des Symposiums setzte sich zusammen aus international angesehenen Experten:

  • Dr. Dirk Heckl von der Medizinische Hochschule Hannover, Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie
  • PD Dr. Phillip Jost/ Technische Universität München, Klinikum rechts der Isar, III. Medizinische Klinik und Poliklinik
  • PD Dr. Cyrus Khandanpour/Universitätsklinikum Essen, Klinik für Hämatologie
  • Dr. Christiane Knobbe-Thomsen/Universitätsklinikum Düsseldorf, Institut für Neuropathologie
  • Dr. Caroline Pabst/Universitätsklinikum Heidelberg, Medizinische Klinik V
  • Dr. Sevin Turcan/Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
  • Prof. Anja Katrin Boßerhoff/Universitätsklinikum Erlangen, Vorsitzende des Fachausschusses Med./Wiss. Nachwuchsförderung' der Deutschen Krebshilfe (beratend)
Zum Programm

Zielsetzung des Mildred-Scheel-Doktorandenprogramms

Vor dem Hintergrund des Mangels an Nachwuchswissenschaftlern – insbesondere von Medizinern – in der onkologischen Forschung sollen wissenschaftlich interessierte junge Medizinstudenten im Rahmen eines Promotionsstipendiums finanziell unterstützt werden, um exzellente wissenschaftliche Doktorarbeit in der Krebsforschung in Deutschland  durchführen zu können. Angestrebt werden sollte eine Erstautorpublikation des Stipendiaten als Abschluss der Promotion. Die Stipendienhöhe beträgt 1.000 Euro pro Monat, für maximal 1 Jahr.

Zur Antragstellung

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