Symbole und Bilder der Märchen in der palliativmedizinischen Begleitung

Quellen der Spiritualität und Resilienz

Beschreibung

Traditionell überlieferte Märchen sind Weisheitsträger, die uns Lehren und Wahrheiten anderer Generationen und Kulturen vermitteln. Ihre Bild- und Symbolsprache macht Unaussprechbares sichtbar und zeigt Ressourcen und Handlungsmodelle jenseits der Sprache. Im Märchen wird z.B. das „Wasser des Lebens" entdeckt und der Tod auf den Pflaumenbaum gelockt. Selbst in unüberwindlich erscheinenden Situationen begegnet man stellvertretend unerwarteten Helfern und Quellen der Hoffnung.

Das Sichtbarmachen symbolischer Ressourcen bietet Hoffnungsmodelle. Es ermöglicht einen neuen Blick auf belastende Situationen und bildet Resilienz. Aus der palliativmedizinischen Praxis werden verschiedene Themenbereiche von Märchen vorgestellt. Anhand von Erfahrungsberichten lernen die Teilnehmer, Märchen entsprechend des ärztlichen Befundes und der Stimmungslage der Betroffenen gezielt auszuwählen und einzusetzen. Dies geschieht im intensiven Austausch in der Gruppe und durch kreative Schreib-, Collage- und Bewegungsübungen vertiefen sie zudem ihr eigenes Verständnis der Bilder und Symbole des Märchens.

Zeitraum

16.05.2022, 14:00 bis
18.05.2022, 13:00

Zielgruppe

Alle Berufsgruppen und ehrenamtlich Tätige, die in der psychosozialen Betreuung von Palliativpatienten und Trauernden tätig sind oder werden wollen.

Teilnehmerzahl

14

Leitung

Dipl.-Psych. Christel Lukoff

Kosten

250,00 €
(inkl. Übernachtung, Frühstück, Mittagessen und Tagungsgetränken)

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Anfahrt und Kontakt

Anfahrt

Dr. Mildred Scheel Akadmie für Forschung und Bildung
Kerpener Str. 62
50937 Köln
Telefon: 0221/94 40 49-0
Telefax: 0221/94 40 49-44

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Vom Hauptbahnhof (Ausgang Domseite) gibt es mehrere U-Bahnlinien zum "Neumarkt". Von dort (Haltestelle gegenüber der Neumarkt-Galerie) können Sie den Bus Linie 146 (Richtung Deckstein) bis Haltestelle "Leiblplatz" fahren. Sie benutzen dann den Eingang in das Klinikgelände über die "Gleueler Str.".