„Ich weiß, wie es ist, wenn das Leben plötzlich stillsteht.“

Wenn Krebs alles aus der Bahn wirft, braucht es schnelle, professionelle Hilfe. Aus diesem Grund fördert die Deutsche Krebshilfe seit 2007 „Onkologische Spitzenzentren“ in Deutschland. Kristina wurde nach ihrer Hautkrebsdiagnose in einer dieser Versorgungseinrichtungen in Essen eng begleitet und behandelt – inzwischen ist sie krebsfrei.
Geben Sie mit Ihrer Spende weiteren Menschen mit einer Krebserkrankung die Hoffnung auf ein krebsfreies Leben.

Ich hatte das Gefühl, hier bin ich richtig aufgehoben. Medizinisch und menschlich.

Kristina

über ihre Erfahrungen im „Onkologischen Spitzenzentrum“ in Essen

über ihre Erfahrungen im „Onkologischen Spitzenzentrum“ in Essen

Diagnose: schwarzer Hautkrebs

Kristina steht kurz vor dem Ende ihres Studiums und blickt voller Vorfreude in die Zukunft. Doch Nachtschweiß und Erschöpfung beunruhigen sie. Trotz zahlreicher Tests findet man keine richtige Ursache. Ist es der Prüfungsstress?
Bis eines Tages ein Muttermal blutet und sofort entfernt werden muss. Der Befund: schwarzer Hautkrebs. Zunächst ist da sogar Erleichterung – endlich ist klar, woher die Symptome kamen. Doch viele Fragen bleiben offen: zur passenden Therapie, zu möglichen Nebenwirkungen und wegen langer Wartezeiten. Die junge Frau fühlt sich in dieser Phase oft allein gelassen und entscheidet sich schließlich für eine Zweitmeinung – der Weg führt sie an das Westdeutsche Tumorzentrum (WTZ) Essen. Dort greifen Diagnostik, Therapieentscheidungen und psychologische Unterstützung ineinander – abgestimmt auf sie als Mensch.

Folgenschwere Entdeckung
„Ich erinnere mich gut an den Moment, als ich ein Muttermal auf meinem Bauch entdeckte. Mein Hautarzt hielt es für harmlos. Doch als es zu bluten begann, wusste ich: Das ist nicht gut. Es handelte es sich um aggressiven Hautkrebs.“
Angst und Hoffnung
„Das Leben stand plötzlich still. Dies änderte sich dank der Behandlungsteams und Selbsthilfegruppen am WTZ Essen. Dort habe ich zum ersten Mal gespürt, dass Forschung Leben rettet.“
Vertrauen ins Leben fassen
„Inzwischen bin ich krebsfrei und möchte weitergeben, was ich in meiner schweren Zeit gelernt habe: Trotz Krebs wieder Vertrauen ins Leben zu fassen. Dass ich die Chance dazu hatte, verdanke ich Menschen wie Ihnen.“

Leuchttürme der Krebsmedizin

Die Diagnose hat für Kristina alles verändert. Sie erzählt, wie sie zwischen Angst und Unsicherheit ihren Weg gefunden hat: im Comprehensive Cancer Center in Essen, wo medizinische Spitzenkompetenz, enge Vernetzung und echte Menschlichkeit zusammenkommen. Kristinas Geschichte zeigt, wie wichtig individuelle Beratung, Unterstützung und Hoffnung sind und welche zentrale Rolle die Deutsche Krebshilfe dabei spielt.

Jetzt für Krebsforschung spenden

Hoffnungsträger Comprehensive Cancer Center

Kristina wendet sich an das WTZ Essen, ein von der Deutschen Krebshilfe gefördertes Comprehensive Cancer Center (CCC), auch als Onkologisches Spitzenzentrum bezeichnet. Die Deutsche Krebshilfe finanziert diese Onkologischen Spitzenzentren ausschließlich aus Spenden. Sie vereinen modernste Diagnostik, interdisziplinäre Behandlung und aktuelle Forschung unter einem Dach.

Versorgung deutschlandweit

Die Deutsche Krebshilfe hat das CCC-Netzwerk 2007 initiiert, um bundesweit die Krebsmedizin auf ein hohes Niveau zu bringen. Ziel ist, dass alle Krebspatientinnen und -patienten in Deutschland Zugang zu Diagnostik und Therapie nach aktuellem Stand des medizinischen Wissens erhalten. Im CCC-Netzwerk wird Expertise gebündelt, gemeinsame Qualitätsstandards entwickelt und Fortschritte für andere Versorgungseinrichtungen zugänglich gemacht. So gelangen Erkenntnisse aus dem Forschungslabor schnell ans Krankenbett und verbessern die Patientenversorgung unmittelbar.

Ihre Unterstützung trägt dazu bei, dass innovative Krebsmedizin weiterentwickelt, interdisziplinäre Zusammenarbeit gestärkt und Patientinnen und Patienten in ganz Deutschland bestmöglich begleitet werden können – heute und in Zukunft.

Versorgung deutschlandweit
Ein Comprehensive Cancer Center bringt Forschung und Medizin zusammen – damit jede Patientin und jeder Patient nicht nur bestmöglich behandelt, sondern als Mensch gesehen und begleitet wird.

Prof. Dr. Jens Siveke

Abteilungsleiter Translationale Onkologie Solider Tumore, WTZ Essen

Abteilungsleiter Translationale Onkologie Solider Tumore, WTZ Essen

Der Patient im Mittelpunkt

Gemeinsam Helfen; Hände reichen
Gemeinsam Helfen
Interdisziplinäre Expertenteams aus verschiedenen Bereichen planen gemeinsam individuelle Therapien in Tumorkonferenzen nach neuesten wissenschaftlichen Standards. Ist eine Heilung nicht möglich, sichern palliativmedizinische Konzepte Lebensqualität und bestmögliche Begleitung.
Gemeinsam Informieren
Gemeinsam Informieren
Die Diagnose Krebs wirft bei Betroffenen und ihren Angehörigen zahlreiche Fragen auf. Antworten erhalten sie durch die verschiedenen Informations- und Beratungsangebote der Onkologischen Spitzenzentren. Auch bei sozialrechtlichen und psychosozialen Fragen werden Patienten in den CCCs unterstützt.
Gemeinsam Forschen
Gemeinsam Forschen
Die Krebsforschung ist eine wichtige Aufgabe der Onkologischen Spitzenzentren. Sie ist insbesondere darauf ausgerichtet, individuelle Behandlungsstrategien zu entwickeln. Die Spitzenzentren vereinigen translationale Forschung und Klinik „unter einem Dach“.

Selbsthilfe bei Krebs

Der Moment einer Krebsdiagnose verändert alles: Unsicherheit, Angst, unzählige Fragen. Gefühle, die viele Menschen nach einer Krebsdiagnose erleben. Genau hier setzt die Selbsthilfe an, die auch Kristina „(...) jahrelang enorm unterstützt hat.“
Die Selbsthilfe war ihre Rettung. Hier fühlte sie sich verstanden und fand neue Kraft. Sie wurde an die Hand genommen und fand wieder zurück ins Leben - auch beruflich. Kristina ist heute selbst in der Selbsthilfe tätig und gibt anderen Menschen mit einer Krebserkrankung Sicherheit und Hoffnung.

Ein Weg, der leichter wird, wenn man ihn teilt.

Unser Team des INFONETZ KREBS hilft dabei, passende Selbsthilfegruppen, Beratungsangebote und Ansprechpersonen zu finden (Montag bis Freitag zwischen 8 und 17 Uhr).

Telefon: 0800 80708877 (kostenfrei)

E-Mail: krebshilfe@infonetz-krebs.de

Selbsthilfe bei Krebs