Soziale Ungleichheit bei Kindern mit Krebs

Welcher Zusammenhang besteht zwischen sozialen Faktoren und der Krankheitsbewältigung bei Kindern mit Krebs? Antworten soll die „SupaTeen“-Studie liefern.

Projekt-Titel

Soziale Ungleichheiten in der Partizipation und Aktivität bei Kindern und Jugendlichen mit Leukämien, Hirntumoren und Sarkomen

Worum geht es?

Jedes Jahr erkranken laut Robert-Koch-Institut etwa 2.000 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren an Krebs. Viele überstehen die Erkrankung aufgrund der modernen medizinischen Behandlungen. Doch die Lebensqualität kann noch lange danach beeinträchtigt sein und der Zusammenhang zwischen sozialen Faktoren und dem Wohlbefinden ist bisher weitestgehend unerforscht. Diese Lücke will die „SupaTeen“-Studie schließen: Ihr Ziel ist es, den Einfluss sozialer, aber auch behandlungsbezogener und persönlicher Faktoren auf die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen im Alter von zehn bis 18 Jahren mit Leukämien, Hirntumoren und Sarkomen zu untersuchen. Die Wissenschaftler wollen Kinder und Jugendliche, bei denen die Partizipation gefährdet ist, zukünftig frühzeitig erkennen, um ihnen helfen zu können. 

Zur Pressemitteilung

Förderzeitraum

2019 - 2023

Fördersumme

384.201 €

Projektleitung

Professor Dr. Matthias Richter

Standort

Institut für Medizinische Soziologie, Universität Halle-Wittenberg

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