Neue Ansätze in der Immuntherapie

Die Immuntherapie schlägt nicht bei allen Hautkrebspatienten an. Der Grund dafür könnte ein bestimmtes Hormon sein, das die Abwehrreaktion des Körpers ausbremst.

Projekt-Titel

Die Bedeutung von HSD11B1-vermittelter Aktivierung von Glukokortikoiden in der Pathogenese und Resistenz gegen Immuntherapie beim malignen Melanom

Worum geht es?

Die Immuntherapie hat in den letzten Jahren die Prognose vieler Krebsarten deutlich verbessert – insbesondere beim schwarzen Hautkrebs. Doch sie hilft nicht allen Patienten. In einem Kooperationsprojekt untersuchen Wissenschaftler aus Bonn und Essen nun die Gründe dafür. Sie vermuten, dass ein Hormon im Krebsgewebe eine hemmende Wirkung auf die Immuntherapie haben könnte: Offenbar wandelt ein Enzym namens HSD11B1 die inaktive Form dieses Hormons in dessen aktive Form um. Dieses drosselt dann im Tumorgewebe die Immunreaktion. Die Forschergruppe hat sich daher zum Ziel gesetzt, Wirkstoffe zu finden, die HSD11B1 hemmen und so den Tumor wieder angreifbar zu machen.

Förderzeitraum

2018 - 2021

Fördersumme

402.843 €

Projektleitung

Professor Dr. Michael Hölzel und PD Dr. Iris Helfrich

Standort

Institut für Klinische Chemie und Klinische Pharmakologie, Universitätsklinikum Bonn bzw. Klinik für Dermatologie, Universitätsklinikum Essen

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