Kopf-Hals-Tumoren schonender behandeln

Hamburger Forscher wollen die Schwachstelle von HPV-bedingten Tumoren ausnutzen und die Wirkung der Strahlentherapie verstärken.

Projekt-Titel

Inhibition der DNA-Schadensantwort und -Reparatur HPV-positiver HNSCC-Tumoren zur Etablierung deintensivierter Therapien

Worum geht es?

In Deutschland erkranken pro Jahr rund 17.000 Menschen an Krebs im Kopf- oder Halsbereich. Häufig ist eine Infektion mit dem Humanen Papillomvirus (HPV) die Ursache. In diesen Fällen schlägt zwar die gängige Strahlen- und Chemotherapie sehr gut an, doch diese Behandlung schädigt auch gesunde Zellen und hat daher erhebliche Nebenwirkungen. Forscher am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf wollen nun eine schonendere Therapie entwickeln und so die Lebensqualität der Patienten deutlich verbessern. Ihr Ansatz: Die neue Therapie soll spezifisch das DNA-Reparatursystem der bestrahlten Tumorzellen hemmen und nur geringfügig gegen gesunde Zellen wirken. Die durch die HPV-Infektion bereits geschwächten Krebszellen verlieren so weiter ihre Fähigkeit zur Selbst-Reparatur und reagieren noch empfindlicher auf die Bestrahlung.

Zur Pressemitteilung

Förderzeitraum

2019 - 2022

Fördersumme

232.163 €

Projektleitung

Dr. Thorsten Rieckmann

Standort

Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

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