Brustkrebs: Therapieresistenz vermeiden

Forscher unter der Leitung der Medizinischen Hochschule Hannover untersuchen, wie Resistenzen gegenüber der Hormontherapie vermieden werden können.

Projekt-Titel

Molekulare Mechanismen primärer endokriner Resistenz beim luminalen Mammakarzinom

Worum geht es?

Mehr als drei Viertel aller Brustkrebspatientinnen erhalten nach der Operation eine Hormontherapie. Bei einigen von ihnen treten Resistenzen auf, so dass die Therapie nicht anschlägt. Wissenschaftler aus Hannover erforschen nun, wie das vermieden werden könnte. Dafür nutzen die Wissenschaftler derzeit laufende Therapiestudien, bei denen die Hormonbehandlung schon vor der Operation erfolgt. So lässt sich die Resistenz eines Tumors schon daran erkennen, dass er trotz der Behandlung weiterwächst – was unter dem Mikroskop mit speziellen Techniken zu sehen ist. Die Forscher untersuchen sowohl die resistenten als auch die empfindlichen Tumoren genetisch, um unter anderem Mutationen zu finden.

Zur Pressemitteilung

Förderzeitraum

2018 - 2020

Fördersumme

1.250.000 €

Projektleitung

Professor Dr. Hans H. Kreipe

Standort

Institut für Pathologie, Medizinische Hochschule Hannover

Setzen Sie ein Zeichen – unterstützen auch Sie den Kampf gegen Krebs!