Bauchspeicheldrüsenkrebs besser therapieren

Chemotherapien schlagen beim Pankreaskarzinom häufig nicht gut an. Forscher in Göttingen wollen herausfinden, warum das so ist und neue Behandlungsansätze entwickeln.

Projekt-Titel

Tumor assoziierte Makrophagen (TAM) induzierte epigenetische Mechanismen der Therapieresistenz im Pankreaskarzinom

Worum geht es?

An der Universitätsmedizin Göttingen sind Wissenschaftler auf der Suche nach neuen Therapiemöglichkeiten für eine besonders gefährliche Art von Bauchspeicheldrüsenkrebs, dem sogenannten duktalen Pankreaskarzinom. In den meisten Fällen ist diese Tumorart inoperabel und wird schnell gegen die gängigen Medikamente resistent: Bei fast jedem Patienten verliert die Chemotherapie im Laufe der Behandlung ihre Wirkung. In Vorarbeiten konnten die Göttinger Forscher bereits zeigen, dass sich die Tumorzellen unter einem Netz von Bindegewebe verstecken und so nicht von den Chemotherapeutika erreicht werden. Nun widmen sie sich den körpereigenen Fresszellen, den sogenannten Makrophagen. Diese sorgen möglicherweise dafür, dass die Wirkung der Medikamente noch weiter abgeschwächt wird. 

Förderzeitraum

2018 - 2021

Fördersumme

480.387 €

Projektleitung

PD Dr. Albrecht Neeße

Standort

Klinik für Gastroenterologie und gastrointestinale Onkologie, Universitätsmedizin Göttingen

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