Tumorgewebe dreidimensional darstellen

Wissenschaftler in Berlin untersuchen die Interaktion von Tumor- und Immunzellen.

Projekt-Titel

Entwicklung einer integrativen dreidimensional-histologischen & molekulargenetischen Diagnostik zur räumlichen Darstellung von Tumoren & Tumormikroenvironment

Worum geht es?

Wie interagieren Tumor- und Immunzellen miteinander? Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin wollen das Zusammenspiel der beiden Zellarten besser verstehen, indem sie Tumorgewebe dreidimensional darstellen. Grundlage des Projekts ist die sogenannte Lichtblattmikroskopie: Sie bildet größere Gewebebereiche räumlich ab. Spezielle Mini-Antikörper, sogenannte Nanobodies, markieren entscheidende Proteine auf Tumor- und Immunzellen und machen diese im Mikroskop sichtbar. Aus der Kombination der in der 3D-Mikroskopie gewonnenen räumlichen Daten mit molekulargenetischen Analysen derselben Tumorproben entsteht ein Gesamtbild, das deutlich genauer ist als die klassische Diagnostik. Das hilft, Patienten passgenauer für Immuntherapien auszuwählen, wie bei Brust-, Magen-, Darm- oder Lungenkrebs.

Förderzeitraum

2025 - 2028

Fördersumme

389.723 €

Projektleitung

Dr. René Hägerling

Standort

Charité - Universitätsmedizin Berlin