Operation mit KI-Assistent

In Dresden arbeiten Wissenschaftler daran, die Nebenwirkungen einer Operation bei Patienten mit Rektumkarzinom zu verringern.

Projekt-Titel

Künstliche Intelligenz-basiertes Assistenzsystem für die funktionserhaltende minimalinvasive Enddarmkrebs-Chirurgie

Worum geht es?

Ärzte am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus der Technischen Universität Dresden wollen Verbesserungen für Betroffene mit Rektumkarzinom erreichen. Nach einer Operation leiden diese Patienten häufig an Stuhl- und Harninkontinenz sowie sexuellen Einschränkungen. Ursache sind oft Verletzungen feiner Nerven im Becken. Um die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern, entwickeln die Mediziner anhand von Operationsvideos ein KI-gestütztes Assistenzsystem, das dem Operationsteam während des Eingriffs in Echtzeit anzeigen soll, wo Nerven verlaufen. In einer klinischen Studie vergleicht das Team, ob das System die Zahl schwerer Funktionsstörungen senken und die Lebensqualität im Alltag verbessern kann. Ein Patientenbeirat begleitet das Projekt engmaschig, damit Bedürfnisse aus der Praxis einfließen.

Förderzeitraum

2026 - 2031

Fördersumme

1.366.737 €

Projektleitung

Dr. Fiona Kolbinger

Standort

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus