MRT-Verfahren weiterentwickeln
Wissenschaftler in Aachen und Münster arbeiten an einer verbesserten MRT-Technik, um die Tumorumgebung sichtbar zu machen.
Projekt-Titel
MRT und Bioengineering zellulärer Prozesse im Tumormikromilieu
Worum geht es?
Das Umfeld von Tumorzellen, zum Beispiel Blutgefäße und das Bindegewebe, beeinflusst, wie ein Tumor wächst und auf Therapien reagiert. Wissenschaftler des Universitätsklinikums Münster und der Uniklinik RWTH Aachen entwickeln derzeit ein neues Bildgebungsverfahren, das nicht nur die Größe eines Tumors zeigt, sondern auch sein „Innenleben“. Die Entwicklung soll dazu führen, dass Ärzte künftig das Tumorstadium genauer bestimmen, Therapien besser überwachen und Behandlungen stärker personalisieren können. Die Arbeitsgruppe hat sich zum Ziel gesetzt, die wichtigen Eigenschaften der Tumorumgebung mit einer einzigen, kurzen Messung sichtbar zu machen. Dafür entwickelt sie eine neue Technik der Magnetresonanztomografie (MRT). Die MRT gilt als eines der wichtigsten Bildgebungsverfahren in der medizinischen Diagnostik. Um die Eigenschaften eines Tumors und seines Umfelds nichtinvasiv zu erfassen, verfeinert die Arbeitsgruppe bestehende MRT-Methoden und entwickelt neue Modelle, um MRT-Datenaufnahmen auszuwerten.
Förderzeitraum
2026 - 2029
Fördersumme
494.700 €
Projektleitung
- Professor Dr. Fabian Kießling
- Professor Dr. Cornelius Faber
Standorte
- Universität RWTH Aachen
- Universitätsklinikum Münster