Folgenschwere Kommunikation
Ein Forscherteam in Köln untersucht die Interaktion zwischen Nervenzellen und Tumorzellen.
Projekt-Titel
Die Interaktionen zwischen Neuronen und Krebszellen als Angriffspunkt im kleinzelligen Lungenkrebs
Worum geht es?
Das kleinzellige Lungenkarzinom ist eine besonders aggressive Lungenkrebsform, die sehr schnell wächst und Tochtergeschwulste bildet. Bisher gibt es nur unzureichende Therapiemöglichkeiten gegen diese Krebsform und die Krankheit verläuft meist tödlich. Forschende an der Universität zu Köln haben herausgefunden, dass die Zellen des Karzinoms Kontakte mit Nervenzellen bilden. Durch die Kontakte wachsen die Tumorzellen schneller. Nun wollen die Wissenschaftler genauer untersuchen, wie die Verbindungen zwischen den beiden Zelltypen entstehen und warum die Krebszellen dadurch aggressiver werden. Sie möchten herausfinden, wie sie die Kontakte unterbrechen können, sodass die Tumorzellen langsamer wachsen. Dieses Wissen soll die Grundlage für neue Therapieansätze gegen Lungenkrebs schaffen.
Förderzeitraum
2024 - 2027
Fördersumme
393.466 €
Projektleitung
Dr. Filippo Beleggia
Standort
Universität zu Köln