Geschlechterunterschiede bei Darmkrebs
Forschende am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen in Dresden untersuchen, inwiefern das biologische Geschlecht die Entstehung und Behandlung von Darmkrebs beeinflusst.
Projekt-Titel
Erforschung von Geschlechtsunterschieden auf molekularer Ebene im Kolorektalen Karzinom
Worum geht es?
Männer entwickeln häufiger Krebs im Dick- und Mastdarm als Frauen. Frauen erkranken dagegen häufiger an rechtsseitigen Tumoren und tragen öfter eine Mutation, die die Entstehung von Darmkrebs begünstigt. Deshalb eignen sich nicht alle Therapieansätze für beide Geschlechter gleichermaßen. Trotzdem werden klinische Studien zu Darmkrebs mit vorwiegend männlichen Teilnehmern durchgeführt. Ein Dresdner Forschungsteam will nun mithilfe spezieller Darmkrebsmodelle ermitteln, welchen Einfluss das Geschlecht auf die Biologie von Darmkrebszellen hat. Es untersucht zum Beispiel, ob das Geschlecht beeinflusst, welche molekularen Eigenschaften die Krebszellen haben und wie schnell sie wachsen.
Förderzeitraum
2025 - 2027
Fördersumme
306.725 €
Projektleitung
Dr. Alexander Wurm
Standort
Nationales Centrum für Tumorerkrankungen Dresden