Nachsorge beim Hausarzt

In Bonn gehen Wissenschaftler der Frage nach, wie die hausärztliche Krebsnachsorge verbessert werden kann.

Projekt-Titel

DELPHIN: Detektion und Behandlung bio-psycho-sozialer Bedarfe von langzeitüberlebenden Patienten nach Krebs durch Hausärzte: Ein skalierbares Programm

Worum geht es?

Hausärzte bilden für die meisten Menschen die erste Anlaufstelle bei körperlichen oder psychischen Beschwerden – das gilt auch für Patienten, die eine Krebsbehandlung abgeschlossen haben. Hausärzte werden unter anderem kontaktiert, wenn körperliche Spätfolgen der Krebsbehandlung auftreten oder akute Ängste vor einem Rückfall bestehen. Einige Patienten wenden sich auch bei Fragen zu ihrer sozialen oder beruflichen Situation an ihren Hausarzt. Bislang gibt es kein Versorgungskonzept, das die Hausarztpraxen dabei unterstützt, diesen sehr unterschiedlichen Bedarfen gerecht zu werden. Diese Lücke will ein Forscherteam am Universitätsklinikum Bonn schließen. Dafür entwickeln die Wissenschaftler gemeinsam mit Hausärzten und Patientenvertretern ein umfassendes hausärztliches Versorgungsmodell. Dazu gehören ein E-Learning-Programm für Hausärzte und ein gemeinsam entwickelter Behandlungsplan.

Förderzeitraum

2024 - 2028

Fördersumme

735.000 €

Projektleitung

Professorin Dr. Birgitta Weltermann

Standort

Universitätsklinikum Bonn