Nebenwirkungen für leukämiekranke Kinder lindern

Eine Studie unter der Leitung von Medizinern am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel zielt darauf ab, die Therapie für Kinder mit Blutkrebs verträglicher zu machen.

Projekt-Titel

 Multizentrische Therapiestudie zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Akuter Lymphoblastischer Leukämie - Masterprotokoll und Subprotokoll für Standardrisiko (SR)-B-Zell-ALL

Worum geht es?

Die akute lymphoblastische Leukämie (ALL) ist die häufigste Krebserkrankung im Kindesalter. Obwohl fast alle erkrankten Kinder dank Chemotherapie wieder gesund werden, ist die Behandlung oft mit schweren, teils lebensbedrohlichen Nebenwirkungen und Spätfolgen verbunden. Statt mit hoch dosierten Chemotherapien wollen Kieler Mediziner ALL-kranke Kinder mit modernen Immuntherapien behandeln. Immuntherapien aktivieren das körpereigene Abwehrsystem der Kinder, das die Leukämiezellen zielgerichtet bekämpft. Die Forschenden hoffen, dass die jungen Patienten so weniger Nebenwirkungen und Spätfolgen erleiden. Die international angelegte Studie soll an 130 Kinderkrebszentren in zehn Ländern durchgeführt werden.

Förderzeitraum

2024 - 2036

Fördersumme

3.000.000 €

Projektleitung

Professor Dr. Gunnar Cario

Standort

Universitätsklinikum Schleswig-Holstein