Lungenkrebs: Tumorwachstum stoppen

Am Universitätsklinikum Gießen beschäftigen sich Wissenschaftler mit dem Eiweiß PHD3, das eine wichtige Rolle bei der Antwort einer Zelle auf Sauerstoffmangel spielt. In Tumoren kommt PHD3 nicht vor und der Krebs kann weiter wachsen.

Projekt-Titel

Die Funktion des Oxygensensors PHD3 in epithelialer mesenchymaler Transition, Metastasierung und Therapieresistenz in Lungentumoren

Worum geht es?

Gesunde Zellen verlangsamen ihr Wachstum, wenn der Sauerstoff knapp wird. Diesem Wachstumsstopp liegt ein Mechanismus zugrunde, der durch PHD3 reguliert wird, indem es wachstumshemmende Signale aussendet. In Tumorzellen ist dieser Prozess durch den Verlust von PHD3 gestört. Sie erhalten keine Stoppsignale mehr und wachsen unkontrolliert weiter – trotz des Sauerstoffmangels. Die Gießener Forscher wollen diesen Mechanismus bei Lungentumoren untersuchen. Ihr Ziel ist es, wichtige Impulse zur Entwicklung von neuen Therapiemöglichkeiten gegen Lungenkrebs zu geben.

Förderzeitraum

2015 - 2018

Projektleiter

Professor Dr. Till Acker

Standort

Institut für Neuropathologie, Universitätsklinikum Gießen und Marburg, Standort Gießen

Broschüren und Ratgeber zum Thema Lungenkrebs

Broschüre: Lungenkrebs

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