ONCOverse

Patientenzentrierte und intuitive Evidenzgenerierung für Bauchspeicheldrüsenkrebs

Förderschwerpunkt „Deutsche Allianz Pankreaskarzinom – German Pancreatic Cancer Alliance“

Im Zentrum des Konsortiums „ONCOverse: Patientenzentrierte und intuitive Evidenzgenerierung für Bauchspeicheldrüsenkrebs“ steht die Entwicklung einer Wissen generierenden digitalen Versorgungsplattform. Auf dieser sollen Patientinnen und Patienten alle relevanten Informationen zu ihrem Wohlbefinden, und Behandelnde alle Informationen zu Tumoreigenschaften und einzelnen Therapiefortschritten zusammentragen. So wollen die Forschenden ermitteln, welche Betroffenen durch welche Behandlungsmaßnahmen profitieren. Dieser umfassende Datenpool soll als Grundlage dafür dienen, diese zukünftig maßgeschneidert auf ihre spezielle Tumorsituation zu versorgen. Die kontinuierliche Einbindung von Betroffenen und Patientenvertretern soll dabei sicherstellen, dass sich die im Projekt entwickelten Behandlungsmodelle stets an den Bedarfen der Patientinnen und Patienten orientieren.

Projektleitung: Prof. Dr. Jens Siveke (Abteilung für Translationale Onkologie Solider Tumoren (DKTK) & Brückeninstitut für Experimentelle Tumortherapie, Universitätsklinikum Essen) 
in Kooperation mit Forschenden der Universitätskliniken Dresden, Halle (Saale), Hamburg-Eppendorf, Heidelberg, Kiel, Köln, München (Technische Universität), Tübingen, des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen Heidelberg, des Forschungszentrums Jülich sowie der Universitäten Bochum, Amsterdam (NL), Maastricht (NL) und Rotterdam (NL)

Eine Forschungsallianz mit Schlagkraft
Mit dem Ziel, die Herausforderungen zur Bekämpfung von Bauchspeicheldrüsenkrebs verstärkt anzugehen, hat die Deutsche Krebshilfe ein Förderschwerpunktprogramm zum Aufbau einer international sichtbaren inter- und transdisziplinär ausgerichteten Forschungsallianz auf den Weg gebracht – die 'Deutsche Allianz Pankreaskarzinom'. Die Basis der Forschungsallianz bilden zunächst drei Forschungskonsortien, die mit 33,5 Millionen Euro gefördert werden mit dem Ziel, die Behandlungsmöglichkeiten und die Prognose von Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs grundlegend zu verbessern. Perspektivisch soll die Allianz – mit einer übergeordneten Koordinationsstruktur – zu einem Netzwerk aus nationalen und internationalen Wissenschaftlern ausgebaut werden, um den Austausch von Forschungsergebnissen zu fördern und Konzepte für zukunftsweisende Forschungs- und Versorgungsstrategien zu entwickeln.