Patientenorientierung in der onkologischen Versorgung

Was bedeutet Patientenorientierung?

Patientenorientierung bezeichnet die Ausrichtung von Strukturen und Prozessen der gesundheitlichen Versorgung auf die Interessen, Bedürfnisse und Wünsche des individuellen Patienten.
Da zu dieser Thematik ein erheblicher Forschungs- und Entwicklungsbedarf identifiziert wurde, hat die Deutsche Krebshilfe die Einrichtung eines Förderungsschwerpunktprogrammes 'Patientenorientierung' beschlossen.

Die Projekte im Überblick

Federführende Projektleiterin: Frau PD Dr. Anneser/Technische Universität München, Klinikum rechts der Isar, Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie.
Titel: "Therapiezieländerung bei älteren, kognitiv eingeschränkten Patienten mit einer Krebserkrankung: Möglichkeiten und Grenzen der Partizipation".

Federführender Projektleiter: Herr Prof. Dr. Heuschmann/Universität Würzburg, Institut für Klinische Epidemiologie und Biometrie.
Titel: "Transsektorale Entwicklung der Patientenkompetenz bei Frauen mit Brustkrebs und gynäkologischen Tumoren".

Federführender Projektleiter: Herr Dr. Karger/Universitätsklinikum Düsseldorf, Klinisches Institut für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie.

Titel: "KommRhein Interpro - Wirksamkeit eines fertigkeitenorientierten interprofessionellen Kommunikationstrainings für Stationseinheiten an Organkrebszentren".

Federführender Projektleiter: Herr Dr. Kofahl/Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Institut für Medizinische Soziologie.

Titel: "Gesundheitskompetenz, Selbsthilfeaktivitäten und Versorgungserfahrung von Menschen mit Krebs".

Federführender Projektleiter: Herr Prof. Dr. Michel/Universitätsmedizin Mannheim, Klinik für Urologie.

Titel: "Partizipative Entscheidungsfindung beim Harnblasenkarzinom: Analyse von Einflussfaktoren und Entwicklung e-Health basierter Konzepte zur Stärkung der Patientenorientierung".

Federführende Projektleiterin: Frau Prof. Dr. Oechsle/Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, II. Medizinische Klinik und Poliklinik.
Titel: "Verbesserung der Palliativversorgung durch frühzeitige Aufklärung von Krebspatienten: Entwicklung und Erprobung eines Kommunikationstrainings für Ärzte (PALLI-KOM)".

Federführende Projektleiterin: Frau Dr. Speiser/Charité - Universitätsmedizin Berlin, Campus Charité Mitte, Klinik für Gynäkologie mit Brustzentrum.
Titel: "Weiterbildung von niedergelassenen GynäkologInnen zur Verbesserung der kommunikativen Kompetenz in der Beratung von Frauen mit familiärer Brust- und Eierstockkrebsbelastung".

Federführender Projektleiter: Herr Dr. Vitinius/Universitätsklinikum Köln, Klinik und Poliklinik für Psychosomatik und Psychotherapie.

Titel: "Kommunikative Kompetenz und Performanz von Ärzten/innen fördern (KPAP) - Langzeiteffekte von Kommunikationstrainings unter Berücksichtigung der Patientensicht".

Federführende Projektleiterin: Frau Prof. Dr. Winkler/Nationales Centrum für Tumorerkrankungen, Abteilung Medizinische Onkologie, Heidelberg.

Titel: "Präferenzbasierte Entscheidungshilfe zur Unterstützung partizipativer Entscheidungen über tumorspezifische und palliative Therapie in den letzten Lebensmonaten (PETUPAL)".

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