Krebsregister – dem Krebs auf der Spur

Wir sind uns der Bedeutung der Krebsregister für die epidemiologische Krebsforschung bewusst und machen uns daher für die Krebsregistrierung in Deutschland stark.

Was sind Krebsregister?

Nur mit Hilfe von Krebsregistern kann die Entwicklung von Inzidenz, Prävalenz und Mortalität bei Krebs im Laufe der Zeit beobachtet, können Früherkennungsmaßnahmen evaluiert, Effekte der Prävention untersucht und regionale Unterschiede sichtbar gemacht werden.

Mit dem Ziel, auch weiterhin einen Beitrag zur Entwicklung der Krebsregister und der Krebsepidemiologie zu leisten, hat der Vorstand der Deutschen Krebshilfe daher die Einrichtung des Förderungsschwerpunkt-Programms „Epidemiologische Forschung mit Daten bevölkerungsbezogener Krebsregister“ beschlossen.

Unsere Förderprojekte

Im Rahmen dieses Programms fördern wir Projekte, die sich mit folgenden Themen auseinandersetzen:

Identifikation von Risikofaktoren zu den Themenfeldern

  • Lifestyle und Umwelt
  • Gesellschaftlicher Wandel (Alternde Bevölkerung, Änderung der sozialen Situation in Deutschland, Änderung der Freizeitgewohnheiten)

Evaluation onkologischer Versorgung zu den Themenfeldern

  • Früherkennung
  • Bewertung von Versorgungskonzepten, wie z.B. Integrierte Versorgung, DMP (Disease Management Programme), Leitlinien
  • Nachsorge, Rehabilitation
  • Spätfolgen (z.B. Zweittumore, Lebensqualität, Todesursachen)

Donation Teaser

Gesamtfördersumme

3.324.221 €

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Die Projekte im Überblick

Universität Regensburg

Von der gestreuten Tumorzelle zur metastatischen Kolonie: Analyse der frühen molekularen Evolution der Metastasenbildung

Forscher der Universität Regensburg beschäftigen sich mit der Metastasierung des Malignen Melanoms. Am gefürchteten Schwarzen Hautkrebs erkranken jährlich rund 30.600 Menschen.

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Technische Universität Dresden

Zelladhäsionsbedingte Strahlenresistenz von Tumorzellen: Bedeutung von beta1 Integrinen für die DNA-Reparatur

Der Erfolg einer Strahlentherapie hängt davon ab, wie empfindlich der Tumor auf die Bestrahlung reagiert. Der Frage, was manche Tumoren strahlenresistent macht, widmen sich Wissenschaftler der Technischen Universität Dresden.

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