Deutsche Krebshilfe: Helfen, Forschen, Informieren

Welt-Nichtrauchertag - Archiv

Welt-Nichtrauchertag 2011: „Flickenteppich Deutschland – Was läuft schief beim Nichtraucherschutz?“

16 Bundesländer – 16 Gesetze: In Deutschland gibt es inzwischen viele unterschiedliche Gesetze und Regelungen, die dafür sorgen, dass manche öffentliche Institutionen und Einrichtungen rauchfrei sind und Tabakwerbung in vielen Bereichen verboten ist. Aber: Die Gesetze und Verordnungen lassen Schlupflöcher und Hintertürchen offen. So ist ein „Flickenteppich Deutschland“ entstanden, der für viel Verwirrung sorgt. Dabei hat Deutschland die internationale Tabak-Rahmenkonvention („Framework Convention on Tobacco Control“) - FCTC unterzeichnet und sich damit verpflichtet, hierzulande einen effektiven Nichtraucherschutz umzusetzen.

Zum Welt-Nichtrauchertag 2011 machten die Deutsche Krebshilfe und das AKTIONSBÜNDNIS NICHTRAUCHEN auf die Missstände in der Deutschen Nichtraucherschutzgesetzgebung aufmerksam.


Welt-Nichtrauchertag 2010: „Die Marketing-Strategien der Tabakindustrie“

Die Tabakhersteller brauchen ständig neue Kunden. Denn jeder zweite Raucher stirbt langfristig an den Folgen seiner Sucht. Marketing und Werbung für Zigaretten zielen insbesondere auf Frauen sowie auf Mädchen und Jungen. Die Unternehmen wissen: Je früher junge Menschen mit dem Rauchen anfangen, desto schwerer kommen sie davon los.

Mit dem Plakatmotiv "Mädchen und Jungen im Fadenkreuz der Tabakindustrie" zum Welt-Nichtrauchertag am 31. Mai 2010 machten die Deutsche Krebshilfe und das AKTIONSBÜNDNIS NICHTRAUCHEN darauf aufmerksam, dass das Tabakmarketing ganz besonders auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen zielt. Trotz Gesetzen und Selbstverpflichtungserklärungen werden Mädchen und Jungen ständig mit Tabakwerbung konfrontiert - zum Beispiel auf dem Schulweg durch bunte Zigarettenautomaten, Werbeplakate an Bushaltestellen und auf Großflächen, durch Sponsoring sowie durch geschickt platzierte Schleichwerbung in Fernsehen und Kino.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) setzt sich mit seinen Publikationen für den „Schutz der Familie vor Tabakrauch“ ein und möchte über die Folgen der Tabaksucht speziell bei Frauen aufklären.

Mit Gesundheitstagen, Informationsveranstaltungen, Vorträgen und Aktionen engagierten sich viele Menschen, um die Öffentlichkeit über das Tabakmarketing und seine Folgen zu informieren. So lassen sich Kinder und Jugendliche in Zukunft besser schützen.

Hier finden Sie eine Übersicht über die uns gemeldeten Veranstaltungen rund um den Welt-Nichtrauchertag 2010.


Welt-Nichtrauchertag 2009: „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“

In Deutschland stand der Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2009 unter dem Motto „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“.

Die Deutsche Krebshilfe und das Aktionsbündnis Nichtrauchen forderten zum Weltnichtrauchertag 2009 auch in Deutschland bildliche Warnhinweise auf Tabakverpackungen und Zigarettenschachteln. Internationale Studien belegen, dass realistische Abbildungen der gesundheitlichen Schäden durch das Rauchen deutlich wirkungsvoller sind als bloße Text-Warnhinweise. Seit vielen Jahren empfehlen die WHO und die Europäische Union drastische, ja abschreckende Bilder auf Zigarettenschachteln.

Viele Regierungen stehen der Einführung von bildlichen Warnhinweisen aber noch immer kritisch gegenüber - so auch die deutsche. Nur der steigende Druck aus der Bevölkerung kann vermutlich ein Umdenken herbeiführen.

Hier geht es zur Presse-Information zum Welt-Nichtrauchertag 2009.


Welt-Nichtrauchertag 2008: „Rauchfreie Jugend“

Der Welt-Nichtrauchertag am 31. Mai 2008 stand unter dem Motto „Rauchfreie Jugend“. Die Deutsche Krebshilfe und das AKTIONSBÜNDNIS NICHTRAUCHEN forderten anlässlich des Welt-Nichtrauchertages wirksame Maßnahmen, die verhindern, dass Kinder und Jugendliche anfangen zu rauchen. Außerdem gilt es, Kinder und Jugendliche verstärkt vor der Gefahr des Passivrauchens zu schützen.

Umfassendes Werbeverbot gefordert
Die Gesundheitsorganisationen des AKTIONSBÜNDNIS NICHTRAUCHEN setzen sich für ein umfassendes Tabakwerbeverbot – inklusive der Schleichwerbung in Film und Fernsehen. Darüber hinaus ist es notwendig, Zigarettenautomaten abzuschaffen. Öffentliche Einrichtungen wie Kindergärten und Schulen sind bereits rauchfrei. Jetzt müssen auch Kinderspielplätze, Sportstätten, Einkaufszentren und Gaststätten bundesweit zu komplett rauchfreien Zonen erklärt werden.

Europameister bei jugendlichen Rauchern
Hintergrund dieser Forderungen sind erschreckende Studienergebnisse: Sie belegen, dass in Deutschland jeder fünfte Junge und jedes fünfte Mädchen im Alter von 11 bis 17 Jahren rauchen. Damit ist Deutschland ein trauriger Rekordhalter in Europa. Einen ähnlich hohen Anteil jugendlicher Raucher haben nur noch Finnland, Österreich, Tschechien und die Ukraine.

Es ist hinreichend untersucht und wissenschaftlich belegt: Tabakwerbung sowie die Marketingstrategien der Tabakindustrie führen dazu, dass Kinder und Jugendliche vermehrt mit Tabak experimentieren – manchmal schon im Grundschulalter. Trotz einer Selbstverpflichtung der Tabakindustrie stehen Kinder und Jugendliche nach wie vor im Fokus von Tabakwerbung, zum Beispiel:

• im Fernsehen,
• im Radio,
• im Internet,
• auf Plakaten,
• auf Postern,
• bei Mailings,
• bei Gutscheinaktionen,
• bei Gewinnspielen und
• beim Sponsoring von Sport- und Kulturveranstaltungen.

Hier geht es zur Presse-Information zum Welt-Nichtrauchertag 2008.


Welt-Nichtrauchertag 2007

29.05.07 - Rauchfreie Gastronomie

Welt-Nichtrauchertag 2006

29.05.06 - Wer raucht, verliert!

Welt-Nichtrauchertag 2005

02.05.05 - Rauchfrei - Ein Thema für Arzt und Apotheker

Welt-Nichtrauchertag 2004

24.05.04 - Welt-Nichtrauchertag 2004: "Wer raucht, ist arm dran

Welt-Nichtrauchertag 2003

30.05.03 - Welt-Nichtrauchertag: "Mit Schall, ohne Rauch"

Welt-Nichtrauchertag 2002

27.05.02 - Ja zum Sport heißt Nein zum Tabak

Welt-Nichtrauchertag 2001

08.06.01 - Nichtraucherschutz ist Gesundheitsschutz

Welt-Nichtrauchertag 2000

09.06.00 - Einstieg verhindern - Ausstieg fördern

Ihre direkte Verbindung

Wenn Sie weitere Fragen haben, helfen Ihnen unsere Mitarbeiter gerne weiter.

Telefon: 02 28/7 29 90-96
E-Mail: deutsche@krebshilfe.de

Spenden – Der direkte Weg

Mit einer einmaligen oder einer kontinuierlichen Spende.

Deutsche Krebshilfe
Kreissparkasse Köln
Konto 82 82 82, BLZ 370 502 99