
Wer sich über viele Jahre intensiver UV-Strahlung aussetzt, erhöht sein Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Besonders betroffen sind Personen, die im Freien arbeiten oder sich in ihrer Freizeit viel in der prallen Sonne aufhalten. Aber auch Menschen mit heller Haut und blonden oder roten Haaren tragen ein erhöhtes Risiko.
Basalzellkrebs - auch Basaliom genannt - bildet zwar keine Tochtergeschwülste. Doch er "frisst" sich langsam durch Haut und Knochen, so dass er diese zerstört, wenn er nicht rechtzeitig behandelt wird. Er kann überall am Körper entstehen. Am häufigsten tritt er auf den so genannten Sonnenterrassen auf. Das sind die Körperstellen, die besonders intensiv der UV-Strahlung ausgesetzt sind: zum Beispiel Nase, Ohren, Unterlippen, Nacken und Hände.
Der Krebs braucht Jahrzehnte, bis er sich entwickelt. Menschen zwischen dem 60. und 70. Lebensjahr erkranken darum am häufigsten. Unser geändertes Freizeitverhalten hat dazu geführt, dass zunehmend auch schon sehr viel jüngere Menschen am Basalzellkrebs erkranken.
Wird der Basalzellkrebs im Frühstadium entfernt, ist die operative Behandlung einfach und die Heilungschancen sind gut.
Die Vorstufe des Stachelzellkrebses ist die so genannte aktinische Keratose. Sie tritt an jenen Körperstellen auf, die häufig der Sonne ausgesetzt sind, wie Nase, Stirn, Schläfen, Unterlippe und Handrücken. Bei Männern sind auch Ohren, Nacken und gegebenenfalls Glatze besonders gefährdet. Typisch für die aktinische Keratose ist eine schuppige oder krustige Erhebung auf der Hautoberfläche, die sich wie Sandpapier anfühlt.
Am häufigsten erkranken an diesem Hautkrebs Menschen um das 70. Lebensjahr. Aufgrund der geänderten Freizeitgewohnheiten tritt der Stachelzellkrebs aber zunehmend auch bei jüngeren Menschen auf.
Die Vorstufe (aktinische Keratose) lässt sich sehr gut behandeln, zum Beispiel mit speziell hierfür entwickelten Salben und einer Licht-Therapie. Unbehandelt besteht jedoch ein erhöhtes Risiko, dass daraus Stachelzellkrebs entsteht. Dieser Hautkrebs kann Tochtergeschwülste bilden, wenn er einen Durchmesser von etwa einem Zentimeter erreicht. Die Behandlung richtet sich nach dem Tumorstadium.
Stand: 2007
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