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Schwarzer Hautkrebs

Der schwarze Hautkrebs (malignes Melanom) ist die gefährlichste Hautkrebsvariante. Die Zahl der Melanom-Patienten verdoppelt sich derzeit alle zehn Jahre.

Ursache:

Anders als beim Basalzell- und Stachelzellkrebs, deren Entstehung von einer über viele Jahre aufgenommenen UV-Gesamtdosis abhängt, scheinen beim malignen Melanom kurze, intensive UV-Belastungen die Ursache zu sein. Den höchsten Risikofaktor für das maligne Melanom der Haut stellt die Anzahl der am gesamten Körper vorhandenen Pigmentmale dar. Menschen mit mehr als 40 Pigmentmalen oder atypischen Pigmentmalen tragen ein 7- bis 15-fach höheres Risiko, am malignen Melanom zu erkranken. Sonnenbrände in der Kindheit und Jugend erhöhen das Risiko um das Zwei- bis Dreifache.

Neben der UV-Bestrahlung spielt auch die genetische Veranlagung eine Rolle. Personen mit hellem Hauttyp (insbesondere Hauttyp I und II), mit rötlichen bzw. blonden Haaren, mit Neigung zu Sommersprossen, Sonnenflecken oder mit einem familiären malignen Melanom haben, je nach Kombination der Risikofaktoren, ein mehr als 100-fach erhöhtes Risiko, im Verlauf ihres Lebens einen schwarzen Hautkrebs zu entwickeln.

Entstehung:

Maligne Melanome können auf den ersten Blick harmlosen Pigmentmalen ähneln. Bei einer genaueren Untersuchung nach der A-B-C-D-Regel (PDF Datei) können sie aber als bösartig erkannt werden. Sie treten zu 80 Prozent an normalerweise bekleideten Körperstellen auf und können auch am behaarten Kopf, unter Finger- und Fußnägeln wie auch an den Fußsohlen entstehen.

Besonders häufig erkranken Menschen im Alter zwischen 40 und 50 Jahren am malignen Melanom. Doch auch zwanzigjährige Melanom-Patienten sind aufgrund des geänderten Sonnenverhaltens heute keine Seltenheit mehr.

Behandlung:

Bei Verdacht auf ein malignes Melanom werden auffällige Pigmentmale vom Hautarzt entfernt und feingeweblich untersucht. Bestätigt sich der Verdacht, richtet sich die Behandlung des malignen Melanoms nach der Tumordicke.

Je früher ein malignes Melanom erkannt wird, desto besser ist die Heilungschance. Im Frühstadium des Tumors ist eine Heilung zu 100 Prozent möglich. Bei später entdeckten Tumoren sinkt die Heilungsmöglichkeit deutlich.

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Stand: 2007

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