
Rauchen verursacht Krebs! Schätzungen zufolge ist rund ein Drittel aller Krebserkrankungen in den Industrieländern auf den Konsum von Tabak zurückzuführen.
Im Vergleich zu Nichtrauchern verlieren Raucher bis zu 25 Jahre ihrer Lebenserwartung. Wer aufhört zu rauchen, kann diese Entwicklung zumindest teilweise rückgängig machen. Je früher dies geschieht, desto stärker gleicht sich die Lebenserwartung nach mehreren Jahren oder Jahrzehnten wieder an die eines Nichtrauchers an.
Auch Passivrauchen ist krebserzeugend und kann bei Nichtrauchern zu Lungenkrebs führen. Vom Verzicht auf den Glimmstängel profitieren daher nicht nur Raucher, sondern auch ihre Umwelt. Selbst für Menschen, die bereits an Krebs erkrankt sind, lohnt sich das Aufhören.
Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) rauchen weltweit mehr als 1,1 Milliarden Menschen. In Deutschland gibt es in der Altersgruppe von 18 bis 59 Jahren zwischen 16 und 20 Millionen Raucher. 110.000 Menschen sterben hierzulande jährlich an den Auswirkungen des Tabakkonsums – das sind mehr Todesfälle als durch Aids, Alkohol, illegale Drogen, Verkehrsunfälle, Morde und Selbstmorde zusammen. Allein in Deutschland werden täglich rund 386 Millionen Zigaretten geraucht. Das durchschnittliche Einstiegsalter bei Jugendlichen in den Tabakkonsum liegt weit unter dem 18. Lebenjahr - dem Alter, ab dem das Rauchen im öffentlichen Raum erlaubt ist. Tabakrauch enthält etwa 4.800 verschiedene Stoffe, von denen über 40 erwiesenermaßen krebserzeugend sind.
Weitere Informationen und Broschüren zum Thema „Rauchen und Krebs“ finden Sie in den Boxen in der rechten Spalte.
Es beginnt mit einem Flirt...! Mit dem Spot „Eine sachliche Romanze“ appelliert die Deutsche Krebshilfe an junge Menschen und setzt einen Akzent gegen die direkte und indirekte Tabakwerbung in Film und Fernsehen. Produktion: Filmakademie Baden-Württemberg.
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„Mich selbst hat der Spot zum Aufhören gebracht. Seit einem Monat rauche ich nicht mehr und habe auch keinen Bedarf mehr dazu! Immer wenn ich Lust auf eine Zigarette habe, schaue ich mir den Spot im Internet an!“ Dies schrieb ein 17-Jähriger per E-Mail der Deutschen Krebshilfe, nachdem er den Spot im Fernsehen gesehen hatte.
Die Deutsche Krebshilfe motiviert die Bevölkerung im Rahmen von Nichtraucher-Kampagnen mit dem Rauchen aufzuhören oder erst gar nicht damit anzufangen. Darüber hinaus bietet sie Broschüren und Ratgeber zum Thema Rauchen und Krebs an und gibt Ausstiegshilfen aus der Nikotinsucht.
Die Deutsche Krebshilfe ist Mitglied im Steuerungsgremium des
AKTIONSBÜNDNIS NICHTRAUCHEN. Hier leistet sie wichtige Lobby- und Aufklärungsarbeit. Sie ist beteiligt an den deutschen Aktivitäten zum Welt-Nichtrauchertag, der jährlich von der WHO am 31. Mai ausgerufen wird.
Stand: 1/2010
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Deutsche Krebshilfe
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Informationen zum Thema
„Rauchen und Krebs“ (PDF):
Forderungen der Deutschen Krebshilfe
Krebsentstehung
Passivrauchen
Zahlen jugendlicher Raucher
Rauchfreie Gastronomie
Blauer Ratgeber „Lungenkrebs“
(PDF)
Blauer Ratgeber „Rachen- und
Kehlkopfkrebs“ (PDF)
Präventionsfaltblatt „Echt zum
Abgewöhnen – Lungenkrebs“
(PDF)
Präventionsfaltblatt „Endlich
aufatmen! – Nichtrauchen“ (PDF)
Präventionsratgeber „Aufatmen
– Erfolgreich zum Nichtraucher“
(PDF)
Präventionsratgeber
„Hirnverbrannt – Jugendliche
und Rauchen“ (PDF)