
Förderungszeitraum: 2007 - 2011
Mittelbereitstellung insgesamt: € 3.912.477
Seit ihrer Gründung ist es der Deutschen Krebshilfe ein zentrales Anliegen, die psychische und soziale Situation krebskranker Menschen und ihrer Angehöriger zu verbessern. Hierzu hat die Deutsche Krebshilfe durch zahlreiche Strukturförderungen und durch die Unterstützung psychoonkologischer Forschungsvorhaben wesentlich beigetragen.
Mit der Zielsetzung, praxisrelevante psychosoziale Versorgungsangebote weiter zu entwickeln und strukturell besser zu verankern, werden im Rahmen des Förderungsschwerpunkt-Programms Projekte zu folgenden Themenbereichen gefördert:
Sonnenberg-Klinik Bad Sooden-Allendorf, Universität Göttingen, Universitätsklinikum Göttingen
Untersuchung der Effektivität eines spezifischen Übungsprogrammes in der Rehabilitation von Brustkrebs-Patientinnen bei chronischer Fatigue
Projektleitung: Prof. Manfred Heim, Bad Sooden-Allendorf
Universitätsklinikum Freiburg
Von kurativer zu palliativer onkologischer Behandlung. Evaluation eines Trainingsprogrammes für Ärzte zur Verbesserung der Gesprächsführung mit Patienten und Bezugspersonen
Projektleitung: Tanja Gölz, Freiburg
Universitätsklinikum Freiburg
Förderung der kommunikativen Kompetenz von onkologisch tätigen Ärzten bei der Aufklärung von Krebs-Patienten über klinische Studien
Projektleitung: Alexander Wünsch, Freiburg
Universität Halle (Saale), Universitätsklinikum Halle (Saale),
Somato-psychosoziales interdisziplinäres Pflegekonzept für onkologische Patienten mit Stammzelltransplantation (HSCT) zur Steigerung der Versorgungsqualität
Projektleitung: Prof. Margarete Landenberger, Halle (Saale)
Universitätsklinikum Freiburg, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Effekte von ärztlichen Trainingsmaßnahmen und Entscheidungshilfen zur Partizipativen Entscheidungsfindung (Shared Decision Making) bei Brust- und Darmkrebs-Patienten
Projektleitung: Prof. Martin Härter, Hamburg
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Universität Würzburg, Universitätsklinikum Heidelberg, Universität Leipzig, Klinik für Tumorbiologie an der Universität Freiburg, Universität Hamburg
Prävalenz psychosozialer Belastungen, psychischer Störungen und ihr Behandlungsbedarf bei Tumorpatienten - eine multizentrische psychoonkologisch-epidemiologische Untersuchung
Projektleitung: Prof. Uwe Koch, Hamburg
Universitätsklinikum Heidelberg
Unterstützung und Optimierung der Arzt-Patient-Beziehung durch strukturierte Fortbildung und Training kommunikativer Kompetenz von onkologisch tätigen Ärzten
Projektleitung: PD Dr. Monika Keller, Heidelberg
Universitätsmedizin Mainz, Universität Leipzig
Wirksamkeit psychodynamischer Kurzzeitpsychotherapie depressiver Erkrankungen bei Brustkrebs-Patientinnen
Projektleitung: Prof. Manfred Beutel, Mainz, Prof. Elmar Brähler, Leipzig
Universität Leipzig
Urteilsschwankungen bei der Selbsteinschätzung der psychosozialen Situation von Krebs-Patienten
Projektleitung: Prof. Andreas Hinz, Leipzig
Universität Leipzig
Psychische Komorbidität und psychosoziale Versorgung nach Kehlkopfteilresektion
Projektleitung: Dr. Alexandra Meyer, Leipzig
Universitätsklinikum Gießen und Marburg, Standort Marburg
Einführung eines gestuften psychoonkologischen Behandlungspfads in die Routineversorgung eines regionalen Brustzentrums - Effekte auf Patientinnen und Behandler
Projektleitung: Prof. Ute-Susann Albert, Marburg
Ludwig-Maximilians-Universität München, Klinikum Großhadern
Dialektische Gruppenintervention (DGI) für Angehörige palliativer Krebs-Patienten
Projektleitung: Dr. Martin Fegg, München
Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München, Universität Leipzig
Die Funktion des Entlassungsberichtes für die psychosoziale Betreuung von Tumorpatienten an der Schnittstelle zwischen stationärer und ambulanter Versorgung
Projektleitung: Prof. Peter Herschbach, München, Prof. Elmar Brähler, Leipzig
Universitätsklinikum Ulm
Psychosoziale Adaption Langzeitüberlebender onkologischer Patienten nach Erkrankung in der Adoleszenz
Projektleitung: Prof. Lutz Goldbeck, Ulm