Deutsche Krebshilfe: Helfen, Forschen, Informieren

„Wir können. Ich kann.“ - Internationaler Weltkrebstag

Plakat "Weltkrebstag 2016"

02.02.2016

Deutsche Krebshilfe und zahlreiche Organisationen fordern zum Handeln auf

Bonn (ja) – Am 4. Februar findet der Weltkrebstag 2016 unter dem Motto „Wir können. Ich kann.“ statt. Hierbei schließen sich mehr als 770 Mitgliedsorganisationen der Weltkrebsorganisation UICC in 155 verschiedenen Ländern zusammen, um über die Krankheit Krebs zu informieren und das Thema in das allgemeine Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken. Die Deutsche Krebshilfe ist ebenfalls Mitglied der UICC.

Etwa 8,2 Millionen Menschen sterben weltweit jährlich an Krebs. In Deutschland erfahren rund 500.000 Menschen pro Jahr eine Krebsdiagnose, rund 224.000 Menschen sterben an einer Krebserkrankung. Krebs ist somit eine der häufigsten Todesursachen.

Der Weltkrebstag fand zum ersten Mal am 4. Februar 2006 statt. Er wurde von der Weltkrebsorganisation UICC ausgerufen. Mit dem diesjährigen Motto „Wir können. Ich kann.“ wollen die Initiatoren hervorheben, dass sich jeder dem Kampf gegen Krebs anschließen kann – egal ob als Einzelperson oder im Kollektiv. „Wir können. Ich kann.“ ruft durch verschiedene Maßnahmen zum Handeln auf. Ein Beispiel ist das Social Media Projekt „Talking Hands“. Hierbei wird eine „Wir können. Ich kann.“ – Botschaft auf die eigene Hand geschrieben, welche dann als Foto auf eine Social Media Plattform hochgeladen und geteilt wird. Die Teilnahme an dieser und anderen Aktionen der UICC ist hier möglich.

Die Kampagne geht Hand in Hand mit der Weltkrebsdeklaration, die bereits seit dem Jahr 2013 besteht. Diese benennt neun Ziele, die bis zum Jahr 2025 erreicht werden sollen. Dazu gehören die Verbesserung des Gesundheitssystems, der Aufbau von Krebsregistern und der allgemeine Zugang zu Behandlungen und Therapien. Unterzeichnen kann man die Weltkrebsdeklaration auf der Website der UICC.

Anlässlich des Weltkrebstages fordert die Deutsche Krebshilfe auf, sich über mögliche Krebsfrüherkennungs- und Präventionsmaßnahmen zu informieren. „Je früher Krebs erkannt wird, desto höher ist die Chance einer Heilung“, betont Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. „Denn im frühen Stadium ist die Erkrankung, insbesondere bei Brust-, Darm-, Haut-, Gebärmutterhals-, und einigen Formen des Prostatakrebses, oft gut behandelbar.“ Ebenso wichtig sind Präventionsmaßnahmen. Hierzu zählen viel Bewegung, eine gesunde Ernährung, das Vermeiden von Tabakrauch und übermäßigem Alkoholkonsum sowie UV-Schutz. Die Deutsche Krebshilfe informiert ausführlich mit zahlreichen Initiativen und Materialien über die Möglichkeiten Krebs vorzubeugen oder eine Erkrankung früh zu erkennen.


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