
Krebs-Selbsthilfegruppen sind nach der Akutbehandlung häufig erste und wichtige Anlaufstellen für Patienten. Aus dem Erfahrungs- und Gedankenaustausch mit Gleichbetroffenen können Patienten Mut und Zuversicht schöpfen. Die Mitglieder von Selbsthilfegruppen sind aufgrund der Erfahrungen mit ihrer eigenen Erkrankung Fachleute für Fragen des Alltags und der Lebensgestaltung. So können sie auf die speziellen praktischen und emotionalen Bedürfnisse von Krebskranken eingehen, über krankheitsbedingte Schwierigkeiten informieren und konkret helfen, etwa beim adäquaten Einsatz von Hilfsmitteln. In der Gruppe erfahren Betroffene, wie andere ihren Alltag bewältigen und was sie selbst tun können, um den Schock von Diagnose und Therapie zu überwinden.
Bei diesen Krebs-Selbsthilfeorganisationen können Ansprechpartner in der Region erfragt werden.
Arbeitskreis der Pankreatektomierten e.V.
BRCA-Netzwerk
Bundesverband Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V.
Bundesverband der Kehlkopfoperierten e.V.
Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V.
Deutsche Hirntumorhilfe e.V.
Deutsche ILCO e.V. – Vereinigung für Stomaträger und Menschen mit Darmkrebs
Deutsche Leukämie- und Lymphom-Hilfe e.V.
Ohne Schilddrüse leben e.V.
Selbsthilfe-Bund Blasenkrebs e.V.
Eine Linkliste zu weiteren Selbsthilfeorganisationen und -Datenbanken finden Sie hier.
Im Haus der Krebs-Selbsthilfe Bonn befinden sich die Bundesgeschäftsstellen beziehungsweise die Nebenstellen von acht bundesweit tätigen, von der Deutschen Krebshilfe geförderten Krebs-Selbsthilfeorganisationen. Unter dem Motto „Kompetenz unter einem Dach“ soll die Zusammenarbeit in einem Haus einen ständigen Erfahrungsaustausch ermöglichen, Ressourcen sollen gemeinsam genutzt und Aktivitäten besser abgestimmt werden.
Haus der Krebs-Selbsthilfe
Thomas-Mann-Str. 40
53111 Bonn
Tel.: 02 28 / 33 88 9-0
Fax: 02 28 / 33 88 9-560
Internet: www.hksh-bonn.de
In Kürze startet eine Online-Befragung zur "Genetischen Diskriminierung" in Deutschland. Die Wissenschaftler der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg wollen die folgende Frage untersuchen: Haben Krebs-Betroffene Erfahrungen von Benachteiligung und Andersbehandlung aufgrund genetischer Krankheitsrisiken?
Hier geht es zur Online-Befragung
Weitere Informationen zur Studie gibt es hier
Wenn Sie weitere Fragen haben, helfen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Informations- und Beratungsdienstes gerne weiter.
Telefon: 02 28/7 29 90-95
Mo-Fr von 8-17 Uhr
E-Mail:
beratungsdienst@krebshilfe.de
Weitere Informationen zum Beratungsdienst der Deutschen Krebshilfe
Mit einer einmaligen oder einer kontinuierlichen Spende.
Deutsche Krebshilfe
Kreissparkasse Köln
Konto 82 82 82, BLZ 370 502 99