Deutsche Krebshilfe: Helfen, Forschen, Informieren

"Psychosoziale Hilfen für Kinder krebskranker Eltern"

Förderungszeitraum: 2009 - 2012
Mittelbereitstellung insgesamt: € 2.716.040

Seit ihrer Gründung ist es ein zentrales Anliegen der Deutschen Krebshilfe, die psychosoziale Situation krebskranker Menschen und ihrer Familienangehörigen zu verbessern.

Mit dem Ziel, psychosoziale Versorgungsangebote für Kinder und Jugendliche mit einem an Krebs erkrankten Elternteil bedarfsorientiert und qualitätsgesichert weiter zu entwickeln und mittelfristig in der Versorgungspraxis zu verankern, hat die Deutsche Krebshilfe die Einrichtung des Förderungsschwerpunkt-Programmes "Psychosoziale Hilfen für Kinder krebskranker Eltern" beschlossen.

Das geförderte Verbundprojekt setzt sich mit den folgenden Themen auseinander:

  • Definition und Identifikation des differentiellen Versorgungsbedarfes, insbesondere im Hinblick auf Prävalenz seelischer Gesundheitsprobleme bei betroffenen Kindern und deren assoziierte Prädiktoren.
  • Analyse der bestehenden Versorgungsangebote inklusive deren Niveau der Qualitätssicherung und Evidenzbasierung sowie des Inanspruchnahmeverhaltens.
  • Entwicklung und Evaluation von Interventionskonzepten und Wirksamkeitskriterien sowie Identifikation potentiell unerwünschter Interventionseffekte.
  • Entwicklung von nachhaltigen strukturellen Versorgungskonzepten und geeigneten Qualitätssicherungsstandards.

Gefördertes Verbundprojekt

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Universitätsklinikum Leipzig, Charité - Universitätsmedizin Berlin, Universitätsklinikum Heidelberg, Universitätsklinikum Magdeburg
Psychosoziale Hilfen für Kinder krebskranker Eltern: Differenzieller Versorgungsbedarf für indizierte familienorientierte Prävention, Implementierung innovativer Versorgungsangebote und deren schrittweise Evidenzbasierung
Projektleitung: PD Dr. Georg Romer, Hamburg
Weitere Informationen unter: http://www.verbund-kinder-krebskranker-eltern.de/