
Jährlich erkranken über 59.000 Frauen in Deutschland neu an Brustkrebs (RKI 2010); rund 17.000 Frauen sterben jedes Jahr daran. Damit ist das Mammakarzinom der häufigste bösartige Tumor bei Frauen.

Zunehmend sind auch jüngere Frauen betroffen. Die Ursachen für die Entstehung von Brustkrebs sind noch nicht eindeutig geklärt. Bestimmte Einflussfaktoren erhöhen das Erkrankungsrisiko: erbliche Belastung, früh einsetzende Menstruation, spät einsetzende Menopause, Kinderlosigkeit oder späte Geburt des ersten Kindes. Auch die Lebensweise spielt eine Rolle: Übergewicht, Bewegungsmangel, Rauchen und Alkohol erhöhen das Brustkrebsrisiko.
Prävention und Früherkennung sind die wichtigsten Waffen im Kampf gegen den Brustkrebs. Früh erkannt, ist Brustkrebs mit großer Wahrscheinlichkeit heilbar. Die Brustkrebs-Früherkennung der gesetzlichen Krankenkassen bietet Frauen ab dem 30. Lebensjahr die Möglichkeit, ihre Brust einmal im Jahr von einem Arzt ihres Vertrauens abtasten zu lassen. Zusätzlich haben Frauen zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre Anspruch auf eine Röntgenuntersuchung der Brust (Mammographie). Diese findet in speziell ausgerichteten Zentren statt. 2008 wird das bundesweite Mammographie-Screening flächendeckend eingeführt sein.
Die Informationsmaterialien zum Thema können Sie hier herunterladen (PDF) oder kostenfrei bestellen:
Die blauen Ratgeber
„Brustkrebs – Die blauen Ratgeber 2“
Präventionsratgeber
„Gesund bleiben - Gesunde Lebensweise“
„Gesunden Appetit - Ernährung“
„Aufatmen -Erfolgreich zum Nichtraucher“
Präventionsfaltblätter
„Brustkrebs erkennen – Krebs-Früherkennung“
„Was Frau tun kann – Brustkrebs“
„Familienangelegenheit – Erblicher Brustkrebs“
„Fragen Sie nach Ihrem Risiko – Erblicher Brustkrebs“
„Vorsorge à la Karte – Krebs-Früherkennung“
„Für Ihre Krebsvorsorge – Terminkarte“
„Schritt für Schritt – Bewegung“
„Appetit auf Gesundheit – Ernährung“
„Endlich Aufatmen! – Nichtrauchen“
Außerdem stellen wir Ihnen gerne die PowerPoint-Präsentationen „Was Frau tun kann. Prävention und Früherkennung von Brustkrebs“ sowie die Plakate „Vor Sorgen schützen“ und „Ein Bild sagt mehr“ zur Verfügung.
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Stefanie Scheider scheider@krebshilfe.de.
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