
Erläuterungen von Fachbegriffen, die im Zusammenhang mit der Krankheit Krebs vorkommen.
Die Milchgänge der Brustdrüse werden durch Einbringung von Kontrastmittel bildlich dargestellt. Die Untersuchung ist eine Ergänzung zur Mammographie, z.B. bei Sekretabsonderung aus der Brustwarze
Besondere Form der Strahlentherapie, die Tumoren durch die Bestrahlung „ausschneiden“ soll. Die Therapie kommt nur bei kleinen, tiefliegenden Prozessen in Frage; X-Knife
Besonders intensive Strahlentherapie, wird unter bestimmten Voraussetzungen zur Vorbereitung einer Knochenmarktransplantation eingesetzt
Entzündung der Magenschleimhaut
Den Verdauungstrakt betreffend
Magen-Darm-Trakt
Magenspiegelung; mit Hilfe eines beweglichen Schlauches wird die Magenschleimhaut ausgeleuchtet und betrachtet („spiegeln“). In dem Schlauch steckt ein optisches System. Während der Untersuchung kann der Arzt eine Gewebeprobe entnehmen (Biopsie) oder sogar eine endoskopische Operation durchführen; Endoskopie
Feingewebliche Untersuchung von aufgeschnittenen, tiefgefrorenen Gewebeproben
Träger der Erbinformationen, ist in jeder Zelle vorhanden; Chromosom; Desoxyribonukleinsäure (DNS)
Durch moderne molekularbiologische Methoden werden die Erbinformationen von Zellen oder Organismen gezielt geändert oder neu kombiniert; Chromosom; Desoxyribonukleinsäure (DNS)
Behandlungsverfahren, bei denen die Träger der Erbinformationen (Gen) gezielt beeinflusst werden; die Gentherapie beim Menschen befindet sich in einem frühen Erprobungsstadium
Bindegewebshülle, die die Nierenfettkapsel umgibt
Hormon des weiblichen Eierstocks, wird unter anderem benötigt, um eine Schwangerschaft vorzubereiten und zu erhalten; das wichtigste Gestagen ist das Progesteron; Östrogen
Verband von Körperzellen
Übereinstimmung wichtiger Merkmale auf der Oberfläche von Zellen; körperfremde Gewebe (z.B. transplantierte Organe) sind oft unverträglich und werden vom Immunsystem abgestoßen
Gastrointestinale Stromatumore; GIST sind bösartige Weichteiltumore (Sarkome) des Magen-Darm-Bereichs. Sie entstehen meist in der Wand des Verdauungstrakts und können dort in allen Organen von der Speiseröhre bis zum Enddarm auftreten. Am häufigsten kommen sie im Magen oder Dünndarm vor. GIST werden, wenn sie lokal begrenzt sind, operativ entfernt. Bis zum Jahr 2000 war dies die einzige Behandlungsmöglichkeit dieser seltenen Tumorart. Heute steht mit dem Chemotherapeutikum Imatinib eine weitere Behandlungsmethode zur Verfügung.
System, mit dem die Zellen eines Prostatakrebses daraufhin beurteilt werden, wie sehr sie sich vom normalen Gewebe unterscheiden. Geht zurück auf den amerikanischen Pathologen Donald Gleason. Unterschieden werden fünf Stufen: Je höher der Wert ist, desto bösartiger ist der Tumor
Stützzelle des Gehirns; im Gegensatz zu den Nervenzellen sind die Gliazellen auch nach der Geburt noch vermehrungsfähig
Häufigster und bösartigster Tumor des Gehirns; wird in der Regel operiert und anschließend bestrahlt
Von Stützzellen des Gehirns ausgehende Tumoren, die nach ihrem Ursprungszelltyp Astrozytom, Oligodendrogliom oder Ependymom genannt werden. Die bösartigste Form der Gliome ist das Glioblastom
Entzündung der Zungenschleimhaut; mögliche Nebenwirkung der Chemotherapie, oft zusammen mit Stomatitis
Traubenzucker, ist in süßen Früchten, Pflanzensaft, Honig und in Blut enthalten
Kohlenhydrat, das aus Traubenzucker aufgebaut ist
Hormone, die die Bildung von Geschlechtshormonen steuern
(engl. release = freisetzen); übergeordnetes Hormon, das den Stoffwechsel von Geschlechtshormonen reguliert
Gute klinische Praxis; internationale Leitlinien für die ordnungsgemäße Durchführung von klinischen Prüfungen
Einteilung der Gehirntumoren nach ihrer Gutartigkeit oder Bösartigkeit; diese erfolgt nach einem Schema der Weltgesundheitsorganisation (WHO): Es sieht vier Grade vor, wobei Grad I einem sehr gutartigen und Grad IV einem besonders bösartigen Tumor entspricht
Die Bösartigkeit von Tumoren wird beurteilt nach Bewertungskriterien wie Ähnlichkeit der Tumorzellen mit Zellen des Organs, aus dem der Tumor hervorgeht, oder der Zellteilungsrate im Tumor; TNM-Klassifikation
Transplantat-gegen-Wirt (Empfänger)-Reaktion; sie kann nach Knochenmark- / Stammzelltransplantation auftreten; Immunzellen des Spenders, die mit den Stammzellen übertragen wurden, erkennen den Körper des Empfängers als fremd und greifen ihn an. Erste Anzeichen sind oft Hautausschlag, Durchfall, Gelbsucht.
Untergruppe der weißen Blutkörperchen, die eine große Bedeutung für die eigentliche Infektionsabwehr (gegen Bakterien und Pilze) haben; Leukozyten
Wachstumsfaktor der Blutbildung; regt die Neubildung und Ausreifung von Granulozyten (weißen Blutkörperchen) an; Blutstammzellen
Wachstumsfaktor der Blutbildung, regt Blutstammzellen zur Bildung weißer Blutkörperchen (Makrophagen und Granulozyten) an; Leukozyten
Maßeinheit für die Bestrahlungsdosis, benannt nach Louis Gray, Physiker in Condou; 1 Gy = 100 rad (engl. radiation absorbed dose)
Frauenheilkunde
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