
Krebserkrankungen beruhen auf Veränderungen in den Genen. Bei den meisten Krebsformen treten die genetischen Abweichungen jedoch erst nach der Geburt auf – sie werden also nicht vererbt. Umwelteinflüsse, Lebensstil und andere, noch weitgehend unbekannte Faktoren spielen hierbei eine Rolle.
In etwa fünf bis zehn Prozent der Fälle beruht die Krebserkrankung aber auf einer angeborenen genetischen Veranlagung. In den betroffenen Familien tritt der Krebs in jeder Generation und schon in jungen Jahren auf. Menschen mit einem hohen familiären Risiko sollten sich deshalb intensiv beraten lassen und regelmäßig zur Krebs-Früherkennung gehen.
Um Familien und Angehörigen mit erblich bedingtem Krebs eine optimale Beratung und Behandlung zu ermöglichen, hat die Deutsche Krebshilfe die Verbundprojekte „Familiärer Krebs“ initiiert. Die Betreuung an den universitären Zentren umfasst sowohl die medizinische als auch die psychologische Beratung über Früherkennungsmaßnahmen und vorbeugende Behandlungsmöglichkeiten, eine humangenetische Beratung über das erbliche Risiko sowie die Möglichkeiten einer genetischen Untersuchung.
Menschen, die an Brust-, Eierstock- oder Darmkrebs erkrankt sind oder befürchten, eine erbliche Veranlagung zu tragen, können sich an eines der Zentren in ihrer Nähe wenden:
Wenn Sie weitere Fragen haben, helfen Ihnen unsere Mitarbeiter gerne weiter.
Telefon: 02 28/7 29 90-96
E-Mail: deutsche@krebshilfe.de
444 Familienangelegenheit –
Erblicher Brustkrebs
498 Fragen Sie nach Ihrem
Risiko – Erblicher Brustkrebs
499 Testen Sie Ihr Risiko –
Erblicher Darmkrebs
181 Familiärer Brust- und
Eierstockkrebs
185 Hereditäres kolorektales
Karzinom ohne Polyposis (HNPCC)
186 Familiäre Adenomatöse
Polyposis (FAP)
Die Broschüren 181, 185 und 186
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