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Das Testament

Testamente  können privatschriftlich (handschriftlich) oder notariell (Entwurf und Beurkundung durch einen Notar) errichtet werden. Wer sich nicht sicher ist, ob er alles so zum Ausdruck gebracht hat, wie er es sich wünscht, sollte auf jeden Fall einen Notar beauftragen. Dieser stellt sicher, dass Ihre Wünsche unmissverständlich und rechtlich korrekt formuliert werden. Die Notargebühren richten sich nach der Höhe des Vermögens über das in dem Testament verfügt wird. Bei einem angenommenen Wert von 100.000,00 Euro beträgt die Notargebühr für den Entwurf und die Beurkundung eines Testaments 273,00 Euro (zuzüglich Umsatzsteuer, Schreibauslagen und Porto). Bei einem Erbvertrag verdoppelt sich diese Gebühr. Wir empfehlen dringend die anschließende Hinterlegung des Testaments beim Nachlassgericht, damit Ihr Testament nach Ihrem Tod auch mit Sicherheit eröffnet und den Beteiligten durch das Nachlassgericht bekannt gegeben wird. Dafür fällt beim Nachlassgericht eine pauschale Gebühr von 75,00 Euro an. Hinzu kommt eine Registrierungsgebühr beim Zentralen Testamentsregister von 18,00 Euro. Bei einem notariellen Testament veranlasst der Notar für Sie die Hinterlegung und reicht die Kosten an Sie weiter.

Erbschaft oder Vermächtnis?

Bringen Sie in Ihrem Testament klar zum Ausdruck, wer Ihr Erbe ist und wer nur ein Vermächtnis erhalten soll. Denn der Vermächtnisnehmer wird nicht Ihr Erbe, also nicht Ihr Rechtsnachfolger. Der Vermächtnisnehmer erhält vielmehr nur gegen den Erben einen Anspruch auf Erfüllung seines Vermächtnisses.

So können Sie Ihren Erben  in Ihrem Testament beispielsweise dazu verpflichten, zu Gunsten einer anderen Person ein Vermächtnis in bestimmter Höhe auszuzahlen oder einen bestimmten Gegenstand zu übertragen. Gleichzeitig können Sie im Wege von Auflagen Bestimmungen zu Ihrer Grabpflege treffen. Wird die Deutsche Krebshilfe Alleinerbin, übernimmt sie in jedem Fall Ihre Grabpflege, auch ohne dass dies testamentarisch angeordnet wäre.

Bei Erbschaftsangelegenheiten oder bei der Abfassung eines Testamentes sind viele Menschen unsicher: Was ist nötig, damit mein Testament wirksam ist? Muss ich einen Notar einschalten? Sollte ich mein Testament beim Amtsgericht hinterlegen? Wer kümmert sich vor Ort beispielsweise um die Auflösung meines Haushaltes oder meine Grabpflege?

In unserer Testamentbroschüre „Ihr letzter Wille“ finden Sie viele wertvolle Informationen und Hinweise zum Thema Erben und Vererben – wie zum Beispiel über die Unterschiede von Erbschaft und Vermächtnis, zu den verschiedenen Formen von Testamenten, zur Frage, wann eine Testamentvollstreckung sinnvoll ist und was sie kostet, zu unserer Empfehlung, ein Testament nach Möglichkeit beim örtlichen Amtsgericht (Nachlassgericht) zu hinterlegen und vieles mehr.

Die Broschüre können Sie kostenlos mit dem Kontaktformular anfordern oder herunterladen (siehe Servicebox).

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Rechtsanwalt Martin Friedrich
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