
Jährlich erkranken über 73.000 Menschen in Deutschland neu an einem bösartigen Tumor im Darm (RKI 2010); rund 26.700 Menschen sterben jährlich daran.

Jährlich erkranken etwa 73.000 Menschen neu an Darmkrebs, 27.000 sterben daran. Früh erkannt ist diese Krankheit jedoch gut heilbar.
Anlässlich des Darmkrebsmonats März empfiehlt die Deutsche Krebshilfe daher, sich über die Darmkrebs-Früherkennung zu informieren und daran regelmäßig teilzunehmen.
Die Deutsche Krebshilfe rät:
Aus Sicht der Deutschen Krebshilfe sind nach allen vorliegenden Daten sowohl der Stuhl-Blut-Test für Männer und Frauen ab 50 Jahren als auch die Darmspiegelung ab 55 Jahren sinnvolle Maßnahmen zur Darmkrebs-Früherkennung. Bei Frauen und Männern mit einer erblichen Belastung für Darmkrebs kann über das Angebot des Stuhl-Blut-Tests und der Darmspiegelung hinaus ein spezielles und engmaschigeres Früherkennungsprogramm sinnvoll sein. Risikopersonen können sich in einem der sechs Zentren des Verbundprojektes „Erblicher Darmkrebs" der Deutschen Krebshilfe informieren und beraten lassen.
Für andere Testverfahren, die derzeit als Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) angeboten werden, ist die Datenlage nicht ausreichend, um den Einsatz zu befürworten. Dazu gehören: Genetische Stuhltests, Bestimmung von M2-PK (Enzym-Stuhltest), computertomographische (CT) Kolonographie, Kapselendoskopie. Für immunologische Stuhltests gibt es erste Daten, die eine höhere Empfindlichkeit gegenüber dem Stuhl-Blut-Test zeigen. Allerdings sind die in Deutschland erhältlichen immunologischen Stuhltests in ihren Eigenschaften unterschiedlich und müssen weiter geprüft werden.
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