Marietta Slomka, Journalistin
 
 

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Darmkrebsmonat März 2010

Jährlich erkranken etwa 73.000 Menschen neu an Darmkrebs, 27.000 sterben daran. Früh erkannt ist diese Krankheit jedoch gut heilbar.

Anlässlich des Darmkrebsmonats März empfiehlt die Deutsche Krebshilfe daher, sich über die Darmkrebs-Früherkennung zu informieren und daran regelmäßig teilzunehmen.


Die Deutsche Krebshilfe rät:

Die Deutsche Krebshilfe rät:

Aus Sicht der Deutschen Krebshilfe sind nach allen vorliegenden Daten sowohl der Stuhl-Blut-Test für Männer und Frauen ab 50 Jahren als auch die Darmspiegelung ab 55 Jahren sinnvolle Maßnahmen zur Darmkrebs-Früherkennung. Bei Frauen und Männern mit einer erblichen Belastung für Darmkrebs kann über das Angebot des Stuhl-Blut-Tests und der Darmspiegelung hinaus ein spezielles und engmaschigeres Früherkennungsprogramm sinnvoll sein. Risikopersonen können sich in einem der sechs Zentren des Verbundprojektes „Erblicher Darmkrebs" der Deutschen Krebshilfe informieren und beraten lassen.

Für andere Testverfahren, die derzeit als Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) angeboten werden, ist die Datenlage nicht ausreichend, um den Einsatz zu befürworten. Dazu gehören: Genetische Stuhltests, Bestimmung von M2-PK (Enzym-Stuhltest), computertomographische (CT) Kolonographie, Kapselendoskopie. Für immunologische Stuhltests gibt es erste Daten, die eine höhere Empfindlichkeit gegenüber dem Stuhl-Blut-Test zeigen. Allerdings sind die in Deutschland erhältlichen immunologischen Stuhltests in ihren Eigenschaften unterschiedlich und müssen weiter geprüft werden.


Darmkrebs-Experten beantworten Fragen der Bevölkerung

In Kooperation mit großen Tageszeitungen beantworten namhafte Experten die Fragen interessierter Anrufer rund um die Themen Prävention, Früherkennung und Therapie von Darmkrebs.

Termine und weitere Informationen zu den Leser-Hotlines im März 2010

11. März 2010, von 11.30 – 13.30 Uhr mit dem „Berliner Kurier“, Berlin

Folgender  Experte beantwortet Ihre Fragen:
Prof. Dr. Dr. Peter M. Schlag, Direktor Charité Comprehensive Cancer, Charité – Universitätsmedizin Berlin
Telefon: 0 30 / 23 27 60 01


12. März 2010, von 10 – 12 Uhr mit der „Mitteldeutschen Zeitung“, Halle

Folgende Experten beantworten Ihre Fragen:
Prof. Dr. Thomas Seufferlein, Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin I des Universitätsklinikums Halle
Dr. Rüdiger Behrens, Gastroenterologisch-onkologische Praxisklinik in Halle
Dr. Frank Weigmann, Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie im Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara in Halle
Dr. Bernd Klinge, Chefarzt der Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie der Helios-Klinik Sangerhausen
Telefon: 03 45 / 5 60 82-18
              03 45 / 5 60 80-19

Chat: www.mz-web.de


23. März 2010, von 14 – 16 Uhr mit der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“, Hannover

Folgende Experten beantworten Ihre Fragen:
Prof. Dr. Michael Peter Manns, Direktor der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie im Zentrum Innere Medizin der Medizinischen Hochschule Hannover
Dr. Peter N. Meier, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie in der Henriettenstiftung Hannover
Dr. Armin Meister, Chefarzt der Abteilung Gastroenterologie im Vinzenzkrankenhaus Hannover gGmbH / Darmzentrum der Deutschen Krebsgesellschaft
Dr. Thomas Suermann, Internist und Sportmediziner von der Praxis am Guß-Wall in Göttingen


Ihre direkte Verbindung

Wenn Sie weitere Fragen haben, helfen Ihnen unsere Mitarbeiter gerne weiter.

Telefon: 02 28/7 29 90-96
E-Mail: deutsche@krebshilfe.de

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