
Jährlich erkranken über 74.000 Frauen in Deutschland neu an Brustkrebs (RKI 2012); rund 17.000 Frauen sterben jedes Jahr daran. Damit ist das Mammakarzinom der häufigste bösartige Tumor bei Frauen.
Anlässlich des Brustkrebsmonats Oktober empfiehlt die Deutsche Krebshilfe daher, sich über die Brustkrebs-Früherkennung zu informieren und daran regelmäßig teilzunehmen.
Aus Sicht der Deutschen Krebshilfe ist die Tastuntersuchung der Brust für Frauen ab 30 Jahren als alleinige Maßnahme zur Brustkrebs-Früherkennung nicht ausreichend. Da diese Untersuchung jedoch dazu beitragen kann, Ihr Körperbewusstsein sowie Ihr Gefühl für die eigene Brust zu verbessern, empfiehlt Ihnen die Deutsche Krebshilfe eine regelmäßige Abtastung. Nach allen derzeit vorliegenden Daten ist das qualitätsgesicherte Mammographie-Screening für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren eine sinnvolle Maßnahme zur Brustkrebs-Früherkennung und wird daher von der Deutschen Krebshilfe empfohlen. Bei Frauen mit einer erblichen Belastung für Brustkrebs kann über das Mammographie-Screening hinaus ein spezielles und engmaschigeres Früherkennungsprogramm sinnvoll sein. Dies wird an zwölf spezialisierten universitären Zentren für Frauen schon ab einem Alter von 25 Jahren angeboten. Diese Zentren wurden mit Unterstützung der Deutschen Krebshilfe aufgebaut.
Mehr Informationen zum Thema Brustkrebs
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Deutsche Krebshilfe
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Blauer Ratgeber „Brustkrebs“
Broschüre
"Mammographie-Screening"
Patientenleitlinie "Früherkennung von Brustkrebs"
Patientenleitlinie "Brustkrebs - Die Ersterkrankung und DCIS"
Faltblatt "Brustkrebs erkennen"
Präventionsfaltblatt
„Erblicher Brustkrebs“
Karte „Fragen Sie nach Ihrem
Risiko – Erblicher Brustkrebs“