Ronan Keating, Sänger
 
 

Navigation Ebene 2

Shop

Online-Shop der Deutschen Krebshilfe

Von Mensch zu Mensch

Grußkarten
& Benefiz- Produkte


» zum Shop

 

Inhalte

Sie sind hier: > Prävention > Sonne und Hautkrebs

Sonne und Hautkrebs

Der Mensch braucht die Sonne. Sie fördert die Vitalität und seelische Ausgeglichenheit, sie regt die Bildung von Vitamin D an, das den Knochenbau und das Immunsystem stärkt. Aber die natürliche und künstliche UV-Strahlung kann auch fatale Auswirkungen auf die menschliche Haut haben - und Hautkrebs verursachen. Immer mehr Menschen erkranken jährlich neu an Hautkrebs. Dieser alarmierende Anstieg gilt als Folge des weit verbreiteten Wunsches nach Bräune um jeden Preis.

Mit ihren jährlichen Hautkrebs-Kampagnen und Unterrichtsmaterialien für Kinder und Jugendliche machen die Deutsche Krebshilfe und die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) auf die Hautkrebs-Prävention für verschiedene Altergruppen aufmerksam. mehr

Hautkrebsarten

Die gefährlichste Hautkrebsart ist der schwarze Hautkrebs (Malignes Melanom). Aber auch die hellen Hautkrebsarten (Basalzellkrebs und Stachelzellkrebs) sollten möglichst frühzeitig behandelt werden, um gute Heilungschancen zu erreichen. Hier erfahren Sie mehr über die verschiedenen Hautkrebsarten und die Neuerkrankungszahlen.

Tipps zum richtigen Umgang mit der Sonne

  • Bis zum Ende des ersten Lebensjahres sollten Sie Ihr Kind überhaupt nicht der direkten Sonne aussetzen. Vermeiden Sie auch, die zarte Haut Ihres Kindes unnötig mit Sonnenschutzmitteln zu belasten. Sonnenschutzmittel sind frühestens ab dem Ende des 1. Lebensjahr ein  geeigneter Schutz vor Sonnenbrand.
  • Einfach und wirksam: Schatten und sonnengerechte Kleidung. 
  • Meiden Sie besonders die Sonne in der Mittagszeit.
  • Tragen Sie in der Sonne immer sonnendichte Kleidung und auf jeden Fall eine Kopfbedeckung.
  • Cremen Sie alle unbedeckten Körperstellen mit einem Sonnenschutzmittel (ab Lichtschutzfaktor 20) ein. Mindestens 30 Minuten vor dem Sonnenbad.
  • Erneuern Sie Ihren Sonnenschutz mehrmals am Tag. Aber Achtung: Sonnenschutzmittel schützen nicht vor Hautkrebs! Nachcremen verlängert die Schutzwirkung nicht. 
  • Verwenden Sie beim Baden nur wasserfeste Sonnencreme. Und cremen Sie sich nach dem Abtrocknen noch einmal ein. Noch besser: Schützen Sie die Schultern mit einem T-Shirt oder spezieller Badebekleidung.
  • Schützen Sie die Augen durch eine Sonnenbrille mit UV-Filter und möglichst geschlossenen Seiten.
  • Bräunen Sie Ihre Haut nicht im Solarium vor! Zuviel UV-Strahlung, egal ob künstlich oder natürlich, schadet der Haut und lässt sie schneller altern.
  • Viel trinken! Der Körper verliert in der Sonne viel Flüssigkeit

Dies sind Empfehlungen der Deutschen Krebshilfe und der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP). Auf der Internetseite des
Bundesamtes für Strahlenschutz finden Sie umfangreiche Informationen zum Thema "UV-Strahlung".


Hautkrebsgefahr aus dem Sonnenstudio

Durchschnittlich erkranken 18 von 100 Menschen an dem gefährlichen ‚Schwarzen Hautkrebs’, wenn sie vor dem 30. Lebensjahr mit der Solariennutzung begonnen haben. Besonders alarmierend: Von den rund 11 Millionen Solariennutzern zwischen 14 und 49 Jahren hat mehr als ein Viertel bereits im Alter von 10 bis 17 Jahren mit dem künstlichen Bräunen begonnen. Das hat eine bevölkerungsbezogene Umfrage zur Solariennutzung in Deutschland, die „UV09“, ermittelt. Sie wurde im Auftrag der Deutschen Krebshilfe und der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) e. V. durchgeführt.

Auf Basis dieser Ergebnisse und zahlreicher Studien hat der deutsche Gesetzgeber inzwischen reagiert: Seit August 2009 ist es Minderjährigen nicht mehr gestattet, Solarien in Sonnenstudios oder sonstigen öffentlich zugänglichen Räumen zu benutzen.

Die Deutsche Krebshilfe e.V., die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) e. V. und die Strahlenschutzkommission (SSK) begrüßen diese Entscheidung nachdrücklich. Mit dem Solarienverbot steigt die Chance, dass junge Menschen erst gar nicht zu Solariennutzern werden und so die Neuerkrankungszahlen von Hautkrebs langfristig sinken.